L hatte sich gestern Abend wieder gefangen. Für einen Film war es bereits zu spät, nicht aber für zwei Folgen der Serie „Gravity Falls“, die wir gemeinsam im Bett schauten. Anschließend las ich ihr ein paar Seiten vor, bis ihr die Augen zufielen.
Ich schlief sehr gut und wachte Viertel vor sechs auf. Da mein Wecker ohnehin um sechs Uhr geklingelt hätte, blieb ich gleich wach. L zog nach dem Aufstehen super gut mit, sodass wir pünktlich die Wohnung verließen und überpünktlich an der S-Bahn-Station standen. Die S-Bahnen fuhren zuverlässig.
Gefrühstückt habe ich ein Beerenmüsli mit Weintrauben und Milch, mittags aß ich die restliche Kartoffel-Tofu-Brokkoli-Pfanne von gestern Abend und abends bereitete ich L und mir Spaghetti mit Tomatensoße zu.
In meinen Arbeitstag im Homeoffice startete ich nach einer ordentlichen Zufuhr an frischer Luft und wesentlich mehr Schritten auf der Uhr als sonst. Vormittags und Mittags hatte ich einige Termine. Zwischendrin bereitete ich die Mitarbeitergespräche für die kommende Woche vor.
Ls Schultag war heute sehr lang. Sieben Stunden standen auf dem Plan. Sie teilte mir nachmittags mit, dass sie weitere Aufgaben des neuen Wochenplans erledigen konnte. Je mehr sie schafft, desto weniger muss sie am Wochenende nacharbeiten.
Gestern sagte ich die heutige Ergotherapiestunde ab. Wir wären mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mit der Kirche ums Dorf gefahren und zudem fast eine halbe Stunde zu spät eingetroffen. Der Heimweg hätte ähnlich bescheiden ausgesehen. So tat ich L und mir einen Gefallen und entschleunigte uns den Nachmittag. Anhand dieser Situation merkten wir deutlich, wie sehr uns das Auto fehlt.
L schickte ich in die Badewanne. Ich nutzte die Zeit, um meinen Terminkalender „Ein guter Plan“ zu aktualisieren. Fast drei Wochen lang hatte ich diesen nicht mehr in der Hand.
Abends schauten L und ich wieder zwei Folgen der Serie „Gravity Falls“. Danach las ich ihr vor.
Ich habe den Fehler gemacht und nach „Risiko Getriebeschaden“ in Verbindung mit meinem Autotyp zu googeln. Ich landete auf einigen Foren, auf denen Fahrer*innen furchtbare Erlebnisse mit ihren E-Tech Plug-in Hybriden teilten. Glücklicherweise liegen diese fast zwei Jahre zurück. Ich hoffe, dass die Werkstatt das Problem bei meinem Fahrzeug schnell aufspüren und anschließend dauerhaft beheben kann. Eine Rückmeldung kam bisher nicht.
Was heute schön war:
– Morgen- und Nachmittagsspaziergang dank S-Bahn-Fahrten
– Zeit für den Terminkalender
– Englischübungen in der Duolingo App
– Serienabend mit L
– vorlesen
