L und ich sind gestern Abend etwas zeitiger ins Bett gegangen. Um kurz nach halb neun war ich heute ausgeschlafen. Durch ein lautes Poltern aus dem Wohnzimmer wurde L wenige Sekunden nach mir wach. Ich schaute nach, was den Krach verursacht hatte, und fand einen Teil von Ls Playmobilmöbeln auf dem Fußboden verstreut vor. Eine der beiden Kaninchen, vermutlich Waltraud, wird wohl mit dem Playmobilhaus gespielt haben.
Gefrühstückt habe ich ein Beerenmüsli mit den restlichen Weintrauben, Kiwi und Pflanzenmilch. Zum Mittagessen und Abendbrot gab es jeweils Asia-Nudeln, Basmatireis, Rührei mit Räuchertofu und Salat aus Gurke, Tomaten und Räuchertofu.
Zwei Stunden Springen im Jump House gehen heute definitiv als Sportprogramm durch. Ich kam ordentlich ins Schwitzen und meine Beine fühlten sich für den restlichen Tag schwer und müde an.
L und ich konnten gemütlich in den Vormittag starten. Während L Zeit hatte, um mit ihrem neuen Kuscheltier zu spielen, widmete ich mich lange meinem Terminkalender und der Wäsche.
Nachmittags machten wir uns auf den Weg ins Jump House in Leipzig. Ich war bisher noch nicht hier und hatte L versprochen, dass wir gemeinsam in den Herbstferien hingehen. Wir hatten sehr viel Spaß. Ich habe mich mehrmals getraut, aus drei (?) Metern Höhe auf einen Airbag zu springen. Normalerweise scheitere ich an solchen Herausforderungen aufgrund meiner Höhenangst gepaart mit großem Misstrauen gegenüber der Beständigkeit der Auffangfläche. Beim Zusehen der Aktion „Survival Jump“ hatte ich die (für mich schmerzliche) Erkenntnis, dass mein Perfektionismus nicht nur oft völlig fehl am Platz ist, sondern mir schon so einigen Spaß im Leben genommen hat. Kaum einer Person gelang es bei dieser Aktion dauerhaft gut zu performen und (elegant) über die untere Barriere zu springen. Dafür hatten alle eine Menge Spaß. Ich möchte beim nächsten Mal ebenfalls mitmachen.
Nachdem die Online-Terminbuchung mehrfach fehlgeschlagen ist, rief ich im Autohaus in Markkleeberg an, um einen Werkstatttermin für die jährliche Wartung und den Räderwechsel zu vereinbaren. Innerhalb weniger Sekunden hatte ich einen überaus freundlichen und hochmotivierten jungen Mitarbeiter in der Leitung. Es ist definitiv etwas Wahres dran: Geht jemand freundlich auf seine Mitmenschen zu, reagieren diese ebenfalls zuvorkommend. Ausnahmen bestätigen die Regel. Noch besser als die gute Laune des Mannes war die erfolgreiche Vereinbarung eines Termins am ersten November.
Was heute schön war:
– ausschlafen
– Zeit für den Terminkalender „Ein guter Plan“
– Werkstattterminvereinbarung
– Springen im Jump House
– Englischübungen in der Duolingo App
Eindrücke des Tages:


