L und ich sind gestern Abend ziemlich spät ins Bett gegangen, haben nachts gut geschlafen und waren heute Morgen zur Aufstehzeit – Überraschung! – noch sehr müde.
Zum Frühstück aß ich mein Beerenmüsli mit Heidelbeeren und Milch, mittags gab es zwei belegte Toastbrotscheiben und abends bereitete ich uns Kartoffel-Wedges zu.
Mit einem Kollegen tauschte ich mich zu den bevorstehenden Messeauftritten aus. Es ist nun einiges dafür zu tun, um das ich mich in dieser Woche kümmern soll. Ansonsten freute ich mich sehr über die wieder funktionierende VPN-Verbindung zum Server des Mutterkonzerns. Die Umstellung war sehr einfach und klappte auf Anhieb. So konnte ich gleich wichtige Überweisungen tätigen und die Belege anschließend unserer Finanzbuchhalterin im Unternehmen online zur Verfügung stellen.
Kein Gejammer und Gemecker am Morgen. Die Lust auf Schule war bei L offenbar groß genug, um keine schlechte Stimmung zu verbreiten. Das kommt in letzter Zeit selten vor und war somit sehr schön.
Am späten Nachmittag holte ich nicht nur L, sondern auch ihre beiden Schulfreundinnen YW und EB ab. EBs Abholung war spontan. Zu viert aßen wir erstmal ein leckeres Eis, ehe wir zu uns nach Hause fuhren.
Während die Mädels überwiegend draußen spielten, kehrte und wischte ich den Bereich unter und hinter unserer Couch. Anschließend stellte ich neue Barrieren auf, die Elli daran hintern sollen, die Tapete von der Wand zu knabbern. Ich bin gespannt.
Mit Ls Klassenlehrerin besprach ich das zukünftige Vorgehen bezüglich ihrer schulischen Förderung, vorrangig im Bereich der Rechtschreibung, nachdem ich sie über den Status quo (Ergotherapie, Klavierunterricht, Augenuntersuchung) informiert hatte.
Die Lehrerin ist nach wie vor sehr entspannt, glaubt an L und ist sich sicher, dass sie die dritte Klasse packen wird. Erst in diesem Schuljahr lernen die Kinder die Rechtschreibregeln, sodass L derzeit nicht hinter der Klasse hinterherhinkt. Wenn wir also feststellen, dass L eine der Regeln nicht gut versteht, können wir somit gezielt ansetzen und sie fördern.
Die Lehrerin ist meiner Meinung, dass L wöchentlich außerhalb der Schule genug Förderprogramm wahrzunehmen hat und es kontraproduktiv wäre, sie um hundert Uhr mit Nachhilfestunden zu überfallen. Die Förderung soll also zum größten Teil in der Schule erfolgen.
Was heute schön war:
– Förderperspektive für L
– Eis essen
– Playdates für L
– sonnengetrocknete Wäsche
– Italienischübungen in der Duolingo App
– lesen
