Vom Weckerklingeln wurde ich mitten aus einem Traum gerissen. Ich brauchte ein paar Minuten, um richtig wach zu werden.
Ein leckeres Beerenmüsli mit Pflaumen, Weintrauben und Pflanzenmilch aß ich zum Frühstück, Reste des gestrigen Abendessens zum Mittag und Erdbeeren, asiatische Nudeln sowie Salat, bestehend aus Gurke, Tomaten, Heidelbeeren Räuchertofu und Mozzarella zum Abendbrot.
Nach einer zweieinhalbwöchigen Pause wegen einer leichten Erkältung in der vergangenen Woche besuchte ich heute endlich wieder das Fitnessstudio. Ich erwärmte mich auf dem Crosstrainer, steuerte anschließend direkt das Gerät für die Bauch- und Rückenmuskulatur an, welches die letzten Male besetzt war, und machte danach Übungen für die Arme und Beine. Abends fuhr ich zwanzig Kilometer mit dem Fahrrad.
Mein Arbeitstag war ruhig. Ich konnte ein paar Zuarbeiten und Bürotätigkeiten erledigen. Gegen Nachmittag stellte ich fest, dass meine VPN-Verbindung zu einem der Rechner des Mutterkonzerns aufgrund eines Serverumzugs nicht mehr funktionierte. Hier werde ich mich am Montag mit dem Support in Verbindung setzen, um das Problem zu beheben.
Es herrschte schlechte Stimmung am Morgen. Schon die ganze Woche über musste ich mir von L morgens anhören, wie wenig Lust sie auf ihren bevorstehenden Schultag hat. Heute Morgen war offenbar der Gipfel dieser Unlust erreicht. L weinte dicke Krokodilstränen, weil sie die Schule partout nicht besuchen wollte. Das kann noch lustig werden, denn immerhin hat das neue Schuljahr gerade einmal drei Wochen hinter sich gelassen. Nachmittags war L dann doch froh, in der Schule gewesen zu sein, weil es zum Mittagessen Eierkuchen gab. Auch bei ihr scheinen es die kleinen Dinge im Leben zu sein, die wahre Freude bereiten.
Für den Nachmittag stand Nichtstun auf dem Plan, obwohl Ls Schulfreundin EB mit zu uns kommen wollte. Das werden wir nächste Woche nachholen. So konnte L die Seele baumeln lassen und abwechselnd mit ihren Playmobilsachen spielen und Videos auf dem Tablet schauen.
Abends holten uns Ls ehemaliger Klassenkamerad LK und seine Mama mit dem Fahrrad ab. Gemeinsam fuhren wir zum Cossi (Cospudener See) und von dort aus weiter zur Bistumshöhe. Da L und ich in diesem Jahr bisher so wenig mit dem Fahrrad gefahren sind, hatten wir beide keine allzu gute Kondition. Vor allem L fiel es schwer, mit dem vorgegebenen Tempo mitzuhalten. Da wir uns aber in einer kleinen Gruppe befanden, ließ sie nur einen Bruchteil ihres Unmuts heraus und trat fleißig in die Pedalen. Das war ein sehr schöner Ausklang eines lauen Sommerabends.
Was heute schön war:
– sonnen- und windgetrocknete Wäsche
– Fitnessstudio
– Italienischübungen in der Duolingo App
– Fahrradtour
Eindrücke des Tages:



