Heute ist der 12. Tag des Monats. Es heißt somit wieder 12 von 12. Im Verlauf des Tages werden viele Bilder gemacht, von denen zwölf abends im Blog präsentiert werden.
Geweckt wurde ich gegen acht Uhr von den beiden Rosellasittichen meiner Eltern, die fröhlich singend das Ende der Nacht verkündeten. Einzig L ließ sich davon nicht stören und schlief weiter. Weil ich neugierig war, schaute ich als erstes nach, wer den Eurovision Song Contest gewonnen hat. Über den zwölften Platz für Deutschland freute ich mich ebenfalls.

Als L schließlich aufwachte, holte sie direkt ihr Muttertagsgeschenk für mich hervor. Im Englischunterricht gestalteten die Kinder kürzlich eine tolle Karte. Ein kleines Pralinenherz bekam ich von ihr ebenfalls. Danke liebe L!


Gemeinsam mit meinen Eltern saßen L und ich kurz nach neun Uhr am liebevoll gedeckten Frühstückstisch. Neben meinem geliebten Schokocappuccino gab es auch ein leckeres Croissant.
Nach dem Essen träumte ich beim Lösen einiger Sudoku-Rätsel vor mich hin. L durfte etwas auf ihrem iPad gucken, ließ sich aber auch überreden, einige Aufgaben mit dieser tollen Multiplikationstafel, die uns ihre Schulfreundin EB ausgeliehen hat, zu üben.

Zu viert machten wir uns am Vormittag auf den kurzen Weg zu meinen Großeltern. Mein Papa hatte einen schönen Blumenstrauß für meine Oma ausgesucht, den er ihr heute anlässlich des Muttertags überreichen wollte. Meine Oma war allerdings auf dem Sprung, da sie den Tag mit meiner Tante A im Egapark Erfurt verbringen wollte, freute sich aber über unser aller Erscheinen und die bunten Blumen. So konnten wir sehr zu Ls Freude nach wenigen Minuten wieder gehen.


Meine Eltern machten sich direkt auf den Weg in die Wohnung. L und ich blieben noch eine Dreiviertelstunde auf dem Spielplatz. Abwechselnd stellten wir uns Parcours-Aufgaben, welche die andere nachmachen sollte. Ich genoss zwischendurch die warmen Sonnenstrahlen und entspannte kurz auf der Netzhängematte. Als wir zu meinen Eltern zurückkehrten, war gerade mein Bruder am Telefon, mit dem ich ebenfalls noch ein paar Minuten sprechen konnte.

Zum Mittagessen bereitete meine Mama auf Ls Wunsch hin Nudeln mit Tomatensoße zu. Ich durfte auch ein Schälchen Blumenkohlsalat kosten, den meine Eltern voraussichtlich am Abend essen werden.
Sogar ein paar Minuten Mittagsruhe waren mir nach dem Essen vergönnt.

Kurz vor fünfzehn Uhr fuhren L und ich nach Markkleeberg zurück. Zweiundzwanzig Kilometer vor Ankunft gerieten wir in einen Stau, der sich glücklicherweise nach zwanzig Minuten, die ich lesend im Auto verbrachte, wieder auflöste. Generell waren alle drei Autobahnen, über die ich fuhr, sehr voll. Es war deutlich spürbar, dass das verlängerte Wochenende nun vorbei ist.


Begrüßt wurden wir zu Hause von Elli und Waltraud, die außer einem Dutzend hinterlassenen Kötelchen keinen Unsinn in den ihnen für den Freilauf zur Verfügung stehenden Räumen angestellt hatten.
Nachdem ich unser weniges Gepäck ausgeräumt hatte, machte ich mich an die Reinigung des Kaninchenstalls und -geheges. Frisches Futter gab es ebenfalls, obwohl sogar noch welches übrig geblieben ist.
Vorgestern jagte mir Waltraud einen riesengroßen Schrecken ein. Heute konnte ich entspannter damit umgehen, als sie wie tot auf dem Fußboden neben unserem Klavier im Wohnzimmer lag. Bei genauerer Betrachtung erkannte ich erneut, dass sie atmet und einfach nur entspannt eingeschlafen ist.

L und ich hatten abends Appetit auf Waffeln, die ich nach einem veganen Rezept zubereitete. Ich bestrich mir meine mit veganem Schokoaufstrich, L aß ihre mit Agavendicksaft. Ls Frühstück für den morgigen Schultag habe ich beim Waffelbacken auch schon vorbereitet.

Gleich starten wir zum Ausklang des heutigen Tages in unseren Filmabend – ausnahmsweise über das iPad. Eine Schüssel voll mit Chips wird es dazu ebenfalls geben.
Bevor ich nachher schlafen gehe, mache ich noch meine Schwedischübungen in der Duolingo App.
