Willkommen im zweiten Quartal des Jahres! Heute ist der 12. Tag des Monats. Es heißt somit wieder 12 von 12. Im Verlauf des Tages werden viele Bilder gemacht, von denen zwölf abends im Blog präsentiert werden.
Aufgeweckt wurde ich vom Klingeln des Weckers, der es erneut schaffte, mich mitten aus dem Traum zu holen. Ganz so schlimm war das allerdings nicht, träumte ich doch gerade, ich hätte mein Mathebuch vergessen und sollte, ohne die Aufgabe zuvor rechnen zu können, das Ergebnis an der Tafel präsentieren. Bevor es allerdings dazu kommen konnte, fand ich mich mit L und ihrer Schulfreundin EB plötzlich im Kino wieder. Die Mädels konnten sich ewig nicht für einen Film entscheiden, sodass die Leute, die hinter uns warteten, allmählich genervt waren.

Nachdem ich L an der letzten Ampel vor der Schule verabschiedet hatte, spazierte ich ein paar Minuten lang in der Gegend umher und besuchte mal wieder die in der Nähe befindliche Kleingartenanlage. Ich mag den Blick in die Gärten sehr, vor allem, wenn die Tulpen wie hier auf dem Bild so schön blühen.

Auf der kurzen Fahrt zurück nach Hause hörte ich unter anderem „Die Prinzen“. Seit L ein großer Fan des Liedes „Alles nur geklaut“ (als Remake gemeinsam mit „Deine Freunde“) ist, erscheinen in meiner Spotify-Playlist immer öfter neue Bands und Songs. Ich finde es generell großartig, dass wir mittlerweile beim Musikgeschmack von Tweenies angekommen sind.

Um während des Arbeitstags nicht zu verdursten, kochte ich mir eine große Kanne Tee. (Die reicht meist bis zum Mittagessen.) Mein Frühstück, bestehend aus dem LaVita Saft, einer Tasse Schokocappuccino und einer Schüssel mit Schokomüsli, Bananenstückchen und Pflanzenmilch, bereitete ich gleich mit zu und aß beziehungsweise trank vor dem Rechner am Arbeitsplatz.

Da heute den ganzen Tag über die Sonne schien, konnte ich unsere Kleidung draußen aufhängen und vom Wind und den Sonnenstrahlen trocknen lassen. Ich liebe den Geruch frisch gewaschener und draußen getrockneter Wäsche.


Zum Mittagessen bereitete ich mir Nudeln mit Tomatensoße zu. Ich hatte großen Hunger und überhaupt keinen Appetit auf Salat. Das gestern im Briefkasten angekommene Stadtjournal, das die Einwohner*innen alle zwei Wochen über News rund um Markkleeberg, anstehende Veranstaltungen oder geplante Änderungen informiert, schnappte ich mir als Leselektüre beim Essen.


Das letzte Mal hatte ich vor drei Jahren über Momox Bücher verkauft. Ich lud mir nachmittags die App herunter, scannte eines der bereits herausgesuchten Bücher nach dem anderen und verpackte sie anschließend in diese zwei Kartons. Wenn es nach dem Versand keine Beanstandungen gibt, erhalte ich fünfzig Euro.
Bevor ich L von der Schule abholte, warf ich meinen zuvor ausgefüllten Stimmzettel in den Briefkasten. Gewählt wird im Mai die Vertreterversammlung der Genossenschaft, bei der ich Anteile habe. Statt einer Kaution zahlte ich vor dem Einzug in die Wohnung Genossenschaftsanteile. Das witzige an diesen Wahlunterlagen war, dass ich vierundsechzig Stimmen hatte. Zufälligerweise gab es exakt dieselbe Anzahl an Kandidat*innen. Ich verteilte meine Stimmen gleichmäßig. Ich kenne ohnehin niemanden von den aufgelisteten Menschen. Meine Stimmen verfallen lassen wollte ich aber auch nicht.

Spontan besuchten L und ich in Begleitung zweier Mitschülerinnen und Mamas die Eisdiele bei der Schule. Heute probierte ich die Sorte Holunder.

Zu Hause angekommen, schaute ich in Ls Mathearbeitsheft nach, welche Seiten wir am Wochenende in Vorbereitung auf die in der kommenden Woche anstehende Klassenarbeit durcharbeiten können. Vorrang werden vor allem die Aufgaben haben, bei denen L noch etwas Schwierigkeiten hat.

Abends fuhr L mit ihren Rollschuhen um die Häuser. Ich nahm derweil die Wäsche ab und sortierte und faltete sie direkt an Ort und Stelle. So wie ich die Wäsche im Wäschekorb nach Personen sortiere, hänge ich sie übrigens auch auf. Das erleichtert es mir im Nachhinein, Kleidung schneller zu finden. Natürlich sind L und ich nur noch zu zweit, aber auch als M noch lebte, hatte jede*r einen eigenen Platz auf dem Wäscheständer.

Bevor wir nach über einer Stunde wieder in die Wohnung zurückkehren und Abendbrot essen wollten, warf ich vorsichtig einen Blick in den Briefkasten, in dem sich eine Kohlmeise eingenistet hat. Nach wie vor liegt nur ein Ei versteckt im Nest.
Nach dem Abendessen werde ich in einem neuen, hoffentlich fesselnderen Buch lesen. Eventuell schaue ich auch eine weitere (halbe) Folge meiner aktuellen Serie „The Wire“. Ich befinde mich nun in der Mitte der dritten Staffel. Ein paar Übungen in Französisch stehen vor dem Schlafengehen definitiv noch auf dem Plan.
