Donnerstag, 11. April 2024 – Rundum zufrieden

Alltagsschnipsel

Heute war ein schöner Tag.
Geweckt wurde ich kurz vor halb sieben durch den Wecker, der mich mitten aus einem Traum riss. L sprang zwar nicht so schnell wie die letzten drei Tage aus dem Bett, bummelte aber auch nicht herum.
Gefrühstückt hatte ich einen Beeren-/Schokomüsli-Mix mit Erdbeeren und Pflanzenmilch, mittags aß ich eine Brotzeit und zum Vesper gab es sehr viel Eis. Abends futterte ich nochmal Brot, das ich erst frisch gekauft hatte, mit leckeren Hummusaufstrichen. 


Mein Arbeitstag war dreigeteilt. Ich las mich einerseits in die Thematik „Agiles Arbeiten in Agenturen“ ein. Ich will herausfinden, warum vor allem das Framework Scrum nur so mittelgut für uns funktioniert. Sobald ich genug Erkenntnisse und vor allem Lösungsansätze zur Verbesserung unserer Prozesse gesammelt habe, werde ich diese dem gesamten Team präsentieren. Denn so wie es derzeit läuft, kann es weder richtig sein noch weitergehen. Parallel dazu bereitete ich die nächste Woche stattfindende Retrospektive in einem der Projekte, die ich als Scrum Master betreue, vor. Den Vormittag verbrachte ich in den unendlichen Weiten des Förderportals. Ich stellte einen ersten Antrag, bearbeitete und lud einen Teil der Unterlagen hoch und sandte zwei Dokumente, die unser Mutterkonzern ausfüllen darf, per Mail dorthin. Wenn diese Unterlagen erst einmal vorliegen, kann ich sie beliebig oft für alle weiteren Anträge verwenden. Der erste Schritt ist also gemacht. 
L erzählte mir nachmittags ganz stolz, dass sie im Matheunterricht einer ihrer Freundinnen eine Aufgabe erklären konnte und durfte. Dafür schaffte sie selbst zwar nicht die Bearbeitung der entsprechenden Seite im Arbeitsheft – die werden wir dann am Wochenende lösen -, aber ihr Selbstvertrauen hat enorm davon profitiert. Auf ein „Mein bisheriges Leben“-Projekt im Fach Sachunterricht, das vor allem künstlerisches Geschick benötigte, hat L eine 2- bekommen. Wir sind beide zufrieden, wissen wir ja, dass ihre Skills im Ausschneiden und Gestalten ausbaufähig sind.

Abends fuhren L und ich in den Pösna Park, um im Fressnapf das letzte Equipment für die hoffentlich bald einziehenden Kaninchen zu kaufen.
Als wir zu Hause ankamen, baute ich den vormittags gelieferten Kaninchenstall auf, machte einige Fotos und sendete diese per Mail an das Tierheim. Nun hoffen wir auf eine Einladung zum persönlichen Kennenlernen. 


Ls Klassenlehrerin führt ab dieser Woche mit allen Eltern Entwicklungsgespräche. Ich hatte bereits heute Nachmittag einen halbstündigen Termin mit ihr. Es steht nicht nur bei mir, sondern auch bei ihr völlig außer Frage, dass L in der Klasse verbleiben und ganz normal mit in Klassenstufe drei versetzt wird. Sie meinte, dass sich L im letzten halben Jahr sehr sichtbar verbessert hat. Sie hat absolut keine Bedenken mehr diesbezüglich. Wir besprachen auch die schulischen und privaten Fördermöglichkeiten bezüglich Ls LRS-Diagnose. Ich denke, jetzt ist wirklich alles zur Zufriedenheit und Erleichterung aller geklärt und unser (vor allem mein) Leben kann unbeschwerter weitergehen.

Was heute schön war:

– positives Entwicklungsgespräch
– Lieferung und Aufbau des Kaninchenstalls
– Eis essen
– Einkauf bei Fressnapf
– Englischübungen in der Duolingo App
– Serie „The Wire“
– Unterhaltungsserie „LOL“

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