Auch heute Morgen wurden L und ich fast zur selben Zeit und über eine Viertelstunde vor dem Klingeln des Weckers wach. Seit drei Tagen steht L mit guter Laune und ohne Gemecker auf. Das ist mir fast schon ein wenig unheimlich.
In mein Beerenmüsli mit Pflanzenmilch zum Frühstück schnippelte ich mir frisch gekaufte Erdbeeren hinein, mittags aß ich zwei vegane Burger Patties mit Erbsen- und Möhrengemüse und zum Abendessen wünschte sich L Kartoffeln mit Spinat.
Ich machte einige Wiederholungen von je einer Übung für die Arme und Beine.
Ich hatte trotz einiger Meetings einen überaus produktiven Arbeitstag. Es gab hier und da Organisatorisches zu tun mit viel inhaltlichem Wechsel, der meiner vollen Konzentration bedurfte. Starke Nerven bewies ich auch bei der Registrierung in einem Förderportal.
L hat im Mathetest zum Thema Multiplikation die Note zwei geschrieben. Die Lernzielkontrolle im Fach Sachunterricht über die Thematik Kalender lief wohl ganz okay. Schauen wir mal, was herauskommt.
Während unserer morgendlichen Badrunde fragte ich L fünf Minuten lang über das Thema Kalender aus und wiederholte so mit ihr den Stoff für den heute anstehenden Test. Danach stellte ich ihr noch drei Minusaufgaben im Zahlenraum bis zehn. Die Nennung des richtigen Ergebnisses dauert nun nicht mehr so lange wie noch letzte Woche. Es geht voran. Das tägliche kurze Üben hat sich bereits bezahlt gemacht.
Am späten Nachmittag nutzte ich den Hauch von Motivation und schaute unseren Süßigkeitenschrank durch. Da konnte so einiges weg. Jetzt herrscht wieder Ordnung im Fach.
Fünf Kinder wurden heute laut Aussage der Klassenlehrerin mit ihrem Wochenplan fertig. L gehört nicht zu ihnen, weshalb wir abends gemeinsam (und freiwillig) die fehlenden Aufgaben bearbeiteten. So schön das Konzept des Wochenplans st, so ausbaufähig ist die Umsetzung. Es gab bisher noch keinen Wochenplan, an dessen Fertigstellung wir nicht bis spät abends saßen.
Im gestrigen Gespräch mit Leipzig-A erfuhr ich detaillierter ihre Herausforderungen im Zusammenleben mit ihrer Tochter. Sie hat mit EB so ganz andere Hürden zu überwinden als L und ich, die aber nicht weniger intensiv und kräftezehrend sind. Es war spannend, von ihrem Aufgabenpäckchen zu hören. Ich möchte jedenfalls nicht tauschen.
Gestern wurde das Freigehege, das ich gleich zweimal bestellt hatte, geliefert. Gleich als L und ich zu Hause ankamen, bauten wir eines davon auf. Dieses bietet den beiden Kaninchen, die hoffentlich im Laufe des Aprils bei uns einziehen werden, bereits viel Platz. Ich bin zufrieden. Die für morgen angekündigten Transportboxen kamen heute schon an. Jetzt fehlt uns nur noch der Käfig.
Was heute schön war:
– Ls gute Laune am Morgen
– erkennbare Fortschritte beim Kopfrechnen
– produktiver Arbeitstag
– Thai Massage
– Sportübungen
– Schwedischübungen in der Duolingo App
– Vorankommen im eigenen Projekt
– Serie “The Wire”
– lesen
