Montag, 26. Februar 2024 – Rückkehr in den Alltag

Alltagsschnipsel

Die Nacht war zu kurz. Erst nach dreiundzwanzig Uhr legte ich gestern das Telefon beiseite und mich schlafen. In den frühen Morgenstunden wachte ich mal wieder wegen eines leichten Hustenreizes auf. Geträumt hatte ich von M, der aufgrund einer positiven Gesundheitsprognose das Krankenhaus verlassen und wieder dauerhaft bei L und mir leben durfte. Ich erinnere mich, dass ich zwar froh, aber auch ein wenig überfordert war. Es fiel mir nicht leicht, M wieder in unsere seit Jahren funktionierenden Abläufe zu integrieren, zumal er sich auch direkt in die Arbeit stürzte und kaum zu Hause war. Erlöst wurde ich schließlich vom Weckerklingeln. Ich freute mich sehr über die Helligkeit, die es mir leichter machte aufzustehen. L wurde auch schnell wach und war sogar eher fertig mit ihrer Badrunde als ich.
Zum Frühstück aß ich Beerenmüsli mit Pflanzenmilch und einer Banane, mittags gab es einen Salat, bestehend aus schwarzen Bohnen, Möhren, Gurke, Tomaten, Paprika und einem Gyros-Fleischersatz, und zum Abendessen futterte ich belegte Zwiebelbrotscheiben.
Ich machte nach etlichen Tagen Pause am Abend einige Squats und Beinheber.

Heute war mein erster Arbeitstag nach meinem Urlaub. Ich startete mit der Sichtung und Bearbeitung der wichtigsten Slack-Nachrichten und E-Mails, tätigte Überweisungen, erstellte die Auslagenlisten der Mitarbeitenden und lud etliche Belege im Unternehmen online für unsere Finanzbuchhalterin hoch. Den Vormittag über nahm ich zudem an meinen montäglichen Meetings teil.
Auch Ls Ferien sind nun vorbei. Heute war ihr erster Unterrichtstag im zweiten Schulhalbjahr. Ihre Lehrerin ist weiterhin krank und wird voraussichtlich am Freitag wieder unterrichten. Bis dahin übernimmt die Erzieherin alle Aufgaben in der Methodenwoche, die überwiegend aus Deutsch und Mathe bestehen wird.

Großes Drama beim Abholen aus der Schule: L wollte heute nicht zum Ballettunterricht gehen und auch generell aufhören. Ich fuhr mit ihr dennoch in die Tanzschule. Zum einen fand ferienbedingt zwei Wochen lang kein Unterricht statt, zum anderen läuft der Vertrag noch ein Vierteljahr. Ich würde es extrem schade finden, drei Monate umsonst zu bezahlen. In der Umkleidekabine der Tanzschule teilte L mir den wahren Grund mit: Es juckt schon den ganzen Tag auf ihrem Kopf und sie hat Angst, Läuse zu haben. Ein erster Blick zeigte, dass sie keine hat. Meine Vermutung ist, dass ihre Kopfhaut und Haare förmlich darum betteln, endlich vom Chlor befreit und gewaschen zu werden. Deshalb ging es für L am Abend gleich in die Badewanne.

Nach etlichen Tagen stieg ich am Morgen auf die Waage und war über den angezeigten Wert sehr erfreut. Ich werde weiterhin daran arbeiten, mein Körperfett zu reduzieren, indem ich mich gesünder ernähre.
Abends war ich endlich motiviert genug, um die Weihnachtskisten aus dem Keller zu holen. Die Dekoration, die wochenlang auf der Couch lag, habe ich bereits verstaut. Diese Woche schmücke ich noch den Weihnachtsbaum ab und dann ist auch in unserem Haushalt die Weihnachtszeit offiziell beendet.

Was heute schön war:

– Helligkeit am Morgen
– entspannter Start in die Arbeitswoche
– lesen
– Sportübungen
– Englischübungen in der Duolingo App

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