12 von 12 im Januar

Alltagsschnipsel

Heute haben wir den 12. Tag im ersten Monat des neuen Jahres. Es heißt somit wieder 12 von 12. Im Verlauf des Tages werden ganz viele Bilder geknipst, von denen zwölf am Abend im Blog präsentiert werden.

Den heutigen Tag hatte ich ganz anders geplant. L und ich wären am Nachmittag nach Erfurt gefahren, hätten uns gemeinsam mit meiner Schwiegermama das Winterschaulaufen in der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle angesehen und noch ein schönes Wochenende in unserer alten Heimat verbracht.

Gestern Abend hatte ich allerdings wieder Fieber. Ich konnte ewig nicht einschlafen, weil mir so unendlich warm und dazu meine Nase verstopft war. Da mir auch der Husten in der Brust wehtat, beschloss ich kurz vor dem Wegdämmern, morgen doch noch nicht wieder zu arbeiten, sondern vor dem Wochenende bei meiner Hausärztin abzuklären, ob der Husten in dieser Intensität normal ist.



Guten Morgen Markkleeberg. Viel zu früh klingelte vor allem für L heute unser Wecker. Ich stand kurz darauf auf, warf einen Blick aus dem Fenster, freute mich über den Schnee und ging duschen. Ich hatte in der Nacht wieder sehr viel geschwitzt und wollte frisch, munter und duftend in der Arztpraxis erscheinen.



Neben der Trinkflasche und der Brotdose, die morgens in Ls Ranzen wandern, kümmerte ich mich auch um einen Tee für mich im Thermosbecher. Ich hatte schließlich keine Ahnung, wie lange ich im Wartezimmer meiner Ärztin sitzen würde.
Nach einem neuen Rekord in der Kategorie „Welches Schulkind verlässt morgens die Wohnung zuletzt“ stellten L und ich beim Öffnen der Haustür fest, dass außer uns und dem Nachbarshund mit seinem Frauchen noch niemand draußen war. Wir hinterließen somit mit die ersten Spuren im frisch gefallenen Schnee.



Das ging super fix. Ich verbrachte kaum zehn Minuten in der Arztpraxis und konnte diese neben meiner bereits vermuteten Diagnose (Covid), einem Rezept für Hustenstiller und meiner Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wieder verlassen.



Den Tag verbrachte ich abwechselnd schlafend im Bett oder ausruhend auf der Couch. Unsere Weihnachtsdekoraktion samt Weihnachtsbaum steht immer noch in der Wohnung. Am Sonntag hatte ich keine Lust, am Montag keine Zeit und seit Dienstag bin ich krank.



Auch zum Öffnen dieser zwei IKEA-Pakete, die am Montag geliefert wurden, hatte ich noch keine Zeit und/oder Kraft. Darin befinden sich je vier Aufbewahrungskisten mit Deckel. Ich möchte einige Bücher, die ich derzeit im Keller in Pappkartons lagere, in diese umpacken.



Bevor ich L aus der Schule abholte, ging ich in die Apotheke und kaufte mir den von der Ärztin verschriebenen Hustenstiller. Diesen nahm ich später gemeinsam mit einer halben Ibuprofen Tablette ein. Ich hatte wieder sehr starke und für mich unerträgliche Kopfschmerzen. Auch wenn ich normalerweise gar keine Schmerzmittel zu mir nehme, wollte ich diese Kopfschmerzen einfach nur loswerden.
Die Dusche ist seit gestern mein bester Freund. Auch heute war sie mehrmals in Benutzung. Ich schwitze und schwitze und schwitze.



L schreibt am kommenden Donnerstag ihre erste Klassenarbeit im Fach Deutsch. Wir haben uns heute eine halbe Stunde gemeinsam hingesetzt und die thematisch passenden Seiten im Deutschbuch bearbeitet. Das ging sogar ohne Murren und Genöle. Vielleicht war gestern einfach nicht unser beider Tag zum Wiederholen des Lernstoffs.



Dank des am Abend noch wirkenden Schmerzmittels war ich sogar in der Lage, L und mir eine Kartoffelsuppe im Thermomix zuzubereiten. Es ist viele Jahre her, dass ich das gemacht habe. Die Suppe war lecker. Auch L hatte nichts zu meckern.

Den restlichen Abend werde ich mit ein paar Schwedischübungen in der Duolingo App und einer Serie verbringen. Ich wünsche mir sehr, dass mir ab morgen diese fürchterlichen Kopfschmerzen erspart bleiben.

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