Ich hatte in der Nacht unglaublich viel geträumt. Allerlei verschiedene Menschen, darunter auch M, kamen in meinen (Alb)Träumen vor. Sogar Prinzi tauchte auf.
Ich wurde heute Morgen eine Viertelstunde vor dem Weckerklingeln wach.
Da sich das Auto noch in der Werkstatt befand, fuhren L und ich mit der S-Bahn zur Schule. Da die beiden S-Bahnen zuvor ausgefallen waren, stapelten sich in unserer die Menschen wie Pakete. Zum Glück mussten L und ich nur drei Haltestellen fahren.
Mein Arbeitstag war erneut sehr produktiv und zufriedenstellend. Ich widmete mich vor allem der Rechnungslegung, der Cashflowplanung und dem Finanz- und Projektforecast für das nächste Jahr.
Nachmittags telefonierte ich mit meinem Bruder. Er informierte mich über den Ausgang eines von ihm geführten Gesprächs in einer sehr wichtigen, aber heiklen Privatangelegenheit. Ich bin sehr stolz auf ihn, dass er es trotz möglicher Konsequenzen für uns durchgezogen hat. Im Gegensatz zu ihm bin ich bei solchen Themen absolut feige.
Mit einer aufgeregten L fuhr ich am frühen Abend zurück in die Schule. Heute findet die lang ersehnte Lesenacht statt. Auch die bereits anwesenden anderen Kinder waren unfassbar aufgeregt und aufgedreht. Ich habe extra meinen Bitte-nicht-stören-Modus auf dem Telefon deaktiviert, damit ich mitbekomme, sollte mich die Lehrerin oder Erzieherin anrufen. Ich bin gespannt und drücke L die Daumen, dass sie es schafft, nach so langer Zeit mal wieder alleine woanders zu schlafen.
Was heute schön war:
Innenraumreinigung.
Nachdem ich L in die Schule gebracht hatte, machte ich mich auf den Weg in die Werkstatt, um das Auto abzuholen. Ich freute mich sehr darüber, als ich ein von Innen blitzsauberes und duftendes Auto entgegennehmen konnte. Ich traute mich kaum, mit meinen Stiefeln voller Schneematsch einzusteigen.
Weihnachtsvorbereitungen.
Die kinderfreien Stunden am Abend nutzte ich für das Aufstellen und Anbringen der Adventskalender, für das Sichten von Ls Nikolausaufmerksamkeiten und für das Einpacken eines Weihnachtsgeschenks für L.
