Heute Morgen wurde ich vom Klingeln des Telefonweckers mitten aus einem Traum gerissen. Zum Glück fühlte ich mich danach nicht gerädert, sondern konnte gut in den neuen Tag starten.
Mit Blick aus dem Fenster war sofort ersichtlich, dass es in der Nacht geschneit hatte. Auf den Autos und den Dächern der Häuser lag eine Schneeschicht. Die Straße vor unserem Haus war frei und befahrbar.
Somit gab es für mich keinen Grund, heute nicht ins Büro nach Erfurt zu fahren.
Mit einem Hörspiel von „Die drei Fragezeichen“ machte ich mich auf den Weg. Bis Apolda waren die Autobahnen frei. Ich brauchte ab da allerdings aufgrund von mehreren Unfällen und teils glatter, nicht geräumter Fahrbahnen eine weitere Stunde, bis ich es irgendwie lebend in die Erfurter Innenstadt schaffte. Tausend Dank an meinen Schutzengel. Die Rückfahrt am späten Mittag war hingegen unkompliziert.
Über die wunderschöne Schneelandschaft – vor allem im Bereich des Thüringer Waldes – freute ich mich sehr. Ich liebe ja Schnee in der Weihnachtszeit.
Im Büro führten mein Kollege/Freund M und ich ein Gespräch zu meiner zukünftigen Rollen- und Aufgabenverteilung.
Was heute schön war:
Weihnachtsmarkt.
Bei Eiseskälte gingen L, ihre Schulfreundin L, deren Bruder J, ihre Mama M und ich zur Eröffnung des Leipziger Weihnachtsmarktes. Wir liefen zuerst durch den Märchenwald, ließen die Kinder mit den Karussells fahren, kauften ihnen anschließend etwas zu essen, wärmten uns in einem großen Kaufhaus auf und verließen den Weihnachtsmarkt etwa zwei Stunden später komplett durchgefroren mit einigen Süßigkeiten wieder.



