Ich hatte gut geschlafen, wachte allerdings bereits um sieben auf. L schlief noch zwei Stunden länger. An schulfreien Tagen wie heute wird immer besonders deutlich, dass sie seit ihrer Geburt eine Langschläferin ist.
Um zehn standen wir allmählich auf und trotteten gemeinsam für eine kurze Runde ins Bad. Anschließend bereitete L uns das „Frühstück“ zu. Sie hatte großen Appetit auf Makkaroni und wollte diese und die Tomatensoße selbst kochen. Ich nutzte das erneute Interesse und zeigte ihr erstmals, wie die Herdplatten funktionieren.
Abends packte mich der Tatendrang und ließ mich nach zig Tagen der Unordnung die gesamte Wohnung aufräumen. Jetzt ist alles wieder am dafür vorgesehenen Platz.
Um abends deutlich weniger Süßigkeiten in mich hineinzustopfen, will ich vermehrt darauf achten, nach dem Abendessen richtig satt zu sein. Das ist bisher nämlich so gut wie nie der Fall. L und ich überlegen uns nun Gerichte, die wir auf wöchentliche Essenspläne schreiben können.
Was heute schön war:
Folgenmarathon.
Einen Großteil des Tages widmete ich mich meiner aktuellen Serie. Nun habe ich jede Folge und Staffel gesehen und kann wieder in ein normales, fernseharmes Leben zurückkehren.
Einkaufstour.
Mittags fuhren L und ich im Auto zur Tankstelle, um den Reifendruck zu erhöhen. Das war wieder nötig.
Danach machten wir uns auf den Weg in den Pösna Park. Dreißig Minuten und drei Geschäfte später hatte ich alles gefunden, was ich wollte – unter anderem eine Plastikbox für die Herbstdeko und einen Bilderrahmen für mein Puzzle.
