Tagebuch – 21. November 2023

Alltagsschnipsel

Meine Nacht war ganz okay. Ab und an wurde ich wach, um mir die Seele aus dem Leib zu husten, aber ich fand immer wieder schnell zurück in den Schlaf. Das frühe Aufstehen am Morgen tat mir nicht sonderlich gut. Ich hatte Augenringe bis zum Boden und fühlte mich müde und schlapp.

Der heutige Arbeitsvormittag war sehr produktiv. Mein Kollege/Freund M und ich planten, wer in den nächsten drei Monaten in welchen Projekten eingesetzt wird. Das machte mir großen Spaß. Zudem zeigte sich, dass durchaus ein großer Bedarf an einer Rolle als Scrum Master besteht.
Gegen Mittag merkte ich, wie erschöpft ich war und legte eine längere Pause ein, um die Stress- und Krankheitssymptome auf ein Minimum zu reduzieren.

L drückte ich am Morgen ganz fest die Daumen für ihren dritten Mathetest. Als ich sie am Nachmittag von der Schule abholte, teilte sie mir freudestrahlend das Ergebnis ihres Tests, den die Lehrerin offenbar noch vor der halben Woche Ferien korrigieren wollte, mit. Sie hatte eine Eins plus.
Nun fühle ich mich noch mehr veralbert als ohnehin schon. Zum einen frage ich mich, warum ich so stark auf die Nachricht der Lehrerin reagiert habe. Zum anderen verstehe ich die Fehleinschätzung der Lehrerin bezüglich Ls schulischen Leistungen nicht. Wie dem auch sei: L und ich werden in Deutsch und Mathe weiterhin täglich ein paar „Hausaufgaben“ machen. Dann dürfte sich das „Problem“ hoffentlich von selbst lösen.

Den Nachmittag und Abend nutzte ich überwiegend, um meine aktuelle Serie zu suchten und mich auszuruhen. Mein Schnupfen war am Abend schon wieder viel besser.

Was heute schön war:

Morgenspaziergang.
Trotz der deutlich frischeren Temperaturen und einem leichten Nieselregen ließ ich es mir am Morgen nicht nehmen, ein paar Meter in der Nähe von Ls Schule zu spazieren. Durch die Erkältung spürte ich aber deutlich, wie anstrengend das für mich war.

Telefonat mit meinem Bruder.
Mittags telefonierte ich mit meinem Bruder, der sich von mir die Situation mit Ls Lehrerin schildern ließ. Obwohl er mich gut verstehen kann, gab er mir ein paar Gedanken mit auf den Weg, die mich sicherlich noch eine Weile beschäftigen werden.
Schön zu hören war allerdings, dass ich ihn immer anrufen kann, wenn mich etwas beschäftigt. Ich möchte an mir arbeiten und versuchen, dieses Angebot, das ich nicht nur von ihm bekommen habe, in Zukunft anzunehmen. Es ist nicht gut, wenn ich alle Sorgen und Ängste nur mit mir selbst ausmache. Ich möchte mich den Menschen, die mir am Herzen liegen, öffnen und sie an meinem Leben einschließlich meiner Gedankenwelt teilhaben lassen.

Puzzle.
Mein Puzzle mit fünfhundert Teilen habe ich am Nachmittag fertiggestellt. Ich werde mich nun nach einem geeigneten Bilderrahmen umsehen. Das Motiv ist nämlich so schön, dass ich es gern als Bild an der Wand aufhängen möchte.

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