Ich hatte wieder gut geschlafen und wachte am Morgen Punkt sechs Uhr von selbst auf. Ich blieb noch eine Weile im kuschelig warmen Bett liegen und las auf einigen Seiten im Internet. Ich mag solche entspannten Starts in den Tag.
Über den Arbeitstag verteilt, an dem ich nur ein längeres Meeting hatte, schaffte ich sehr viel von meiner To-do-Liste. Obwohl ich mir viel Zeit für die Abarbeitung nahm, beunruhigten mich die zunehmenden körperlichen Stresssymptome immer mehr. Schon seit Wochen spüre ich sehr deutlich, dass ich dringend eine Auszeit brauche. Mein Kopf ist unendlich voll und kommt nicht richtig zur Ruhe. Kein Wunder also, dass der Körper nun wieder auf sich aufmerksam macht und Erholung einfordert.
Am Nachmittag hatte L einen Zahnarzttermin. Wir waren eine Viertelstunde früher da als bestellt und hatten großes Glück, denn L kam sofort dran. Ihre Zähne sind nach wie vor gesund und brauchten lediglich gründlich gereinigt werden. Ihr wurde zudem empfohlen, ab sofort Zahnseide zu benutzen. Das ist schön für mich, denn so muss ich abends vor dem Spiegel nicht alleine stehen (und teilweise lustige Verrenkungen machen). In einem halben Jahr wird unser nächster Kontrolltermin stattfinden – dann wieder gemeinsam.
Was heute schön war:
Morgenspaziergang.
Auch heute Morgen spazierte ich einige Minuten in der Nähe von Ls Schule umher und schlenderte diesmal sogar durch die schöne Gartenanlage.
Weihnachtsserie.
Am Abend schaute ich in einem Rutsch die sechsteilige Serie „Ein Sturm zu Weihnachten“ auf Netflix und wurde gut unterhalten. Jetzt im November fühlt es sich auch nicht mehr ganz so merkwürdig an, bereits Weihnachtsfilme und -serien zu schauen.
