Obwohl ich noch gut eine Dreiviertelstunde hätte länger schlafen können, wachte ich heute Morgen um kurz nach halb sieben im Gästezimmer meiner Schwiegermama auf. Ich blieb noch eine Weile neben der schlafenden L liegen und las auf einigen Seiten im Internet.
Keine halbe Stunde später hatte ich es während des Duschens geschafft, das Badezimmer komplett zu fluten. Mir ist das bei Ms Dusche schon einmal passiert und ich wusste auch heute nicht, was ich falsch gemacht hatte. Die Duschtür war jedenfalls ordnungsgemäß verschlossen.
Nachdem ich den Boden im Badezimmer trockengewischt und mich angezogen hatte, fuhr ich mit dem Auto zur Ärztin, bei der ich zuletzt vor einem Monat vorstellig war. Um kurz nach acht Uhr warteten bereits einige Menschen bei der Anmeldung. Ich reihte mich ein, durfte trotz der Tatsache, heute keinen Termin zu haben, im Wartezimmer Platz nehmen, las in meinem Buch weiter und wurde neun Uhr ins Behandlungszimmer gebeten.
Etwa zehn Minuten später war ich wieder draußen. Es ist überraschenderweise alles gut verheilt. Meine noch bestehenden Beschwerden haben eine (harmlose) andere Ursache. Ich bekam eine Creme verschrieben und verließ die Praxis mit dem Gefühl, eine Hypochonderin zu sein. Dennoch war ich sehr erleichtert.
Bevor ich mich auf den Weg ins Büro machte, kaufte ich im „neuen“ Rewe Markt am Anger in Erfurt mein Frühstück und Mittagessen ein.
Den Arbeitstag verbrachte ich größtenteils mit dem Führen von klärenden Gesprächen. Es ist sehr offensichtlich, dass das Team derzeit großen Redebedarf hat, stark verunsichert und stellenweise auch sehr wütend ist. Zu meinen für heute geplanten Aufgaben, die am Monatsanfang anfallen, kam ich heute kaum.
Nach der Arbeit fuhr ich zu meiner Schwägerin M und meinem Neffen M. L und ihre Oma M warteten bereits dort auf mich. Wir nutzen das windige Herbstwetter, um gemeinsam auf dem Feld um die Ecke einen Drachen steigen zu lassen. Die beiden Kinder spielten die ganze Zeit über sehr schön miteinander. Zum Abendessen bestellten wir uns Pizzen, ehe wir zurück in Oma Ms Wohnung fuhren.
Ich schaute die gestern von mir erstellten und heute von L (und M) gelösten Matheaufgaben durch und bereitete für morgen einen neuen Übungstest für L vor. Anschließend spielten wir zu dritt eine Runde Skip-Bo. (Ich gewann.)
L und ich machten uns danach bettfertig und putzten Zähne. Heute verwendete ich wieder Zahnseide. (Täglich mache ich das wegen meines empfindlichen Zahnfleischs nicht mehr, aber mehrmals wöchentlich.)
Nun werde ich noch meine Italienischübungen auf Duolingo absolvieren, ehe ich den Tag für beendet erkläre und schlafen gehe.
