Geschlafen hatten L und ich wieder bis halb acht. Lust aufzustehen hatte ich noch keine. Also blieb ich eine Weile liegen und las in meinem Buch weiter.
Nach dem Frühstück machte ich nach Ewigkeiten mithilfe einer App mal wieder Liegestütze. Meine Armmuskulatur ist aktuell nämlich sehr verkümmert und das möchte ich wieder ändern. Für die erste Session lief es sehr gut.
Ich bekam gegen Mittag einen riesigen Schreck wegen einer vermeintlich toten Fliege auf dem Badezimmerfußboden, die sich schnell als lebende, ziemlich große Spinne in meiner Hand entpuppte. Mit ihr hatte ich nun wirklich nicht gerechnet, weshalb ich einen spitzen Schrei ausstieß und das arme Tier wieder fallen ließ. Die Spinne stellte sich gleich wieder tot. L befand sich zu der Zeit in der Badewanne und war sichtlich irritiert. Mithilfe eines Glases beförderte ich die Spinne nach draußen.
Am späten Nachmittag fuhren L und ich nach Erfurt. Nach wenigen Kilometern und natürlich mitten auf der Autobahn goss es plötzlich wie aus Eimern. Ich sah stellenweise trotz der Scheibenwischer auf höchster Stufe rein gar nichts mehr und hatte nach langer Zeit wirklich mal wieder Angst im Auto. Es ging aber zum Glück alles gut.
Was heute schön war:
Herbst- und Halloweendekoration.
In der Küche, im Flur sowie im Wohn- und Kinderzimmer dekorierte ich heute Vormittag die Wohnung um. Normalerweise überspringe ich diese Jahreszeit, doch in diesem Jahr hatte ich große Lust, L in ihrer Vorfreude auf Halloween zu bestärken.
Rummelbesuch.
Nachmittags besuchten L und ich die Leipziger Herbstmesse. Wir fuhren zusammen zweimal mit der Achterbahn und kauften ein paar Lose bei der Losbude. L durfte noch zweimal Karussell fahren und ihr Glück mit den Dartpfeilen und den Luftballons versuchen. Mit einigen Süßigkeiten verließen wir anderthalb Stunden später den Jahrmarkt.

Filmabend.
Gemeinsam mit meiner Schwiegermama schauten wir am Abend den Film “Rico, Oskar und das Herzgebreche” und machten es uns auf dem Sofa gemütlich.
