Meine Nacht war nur mittelgut. Ich schlief erneut ziemlich spät ein und wachte erstmals kurz nach halb fünf am Morgen auf. Bis zum Weckerklingeln anderthalb Stunden später döste ich nur noch vor mich hin und fand nicht mehr zurück in den Tiefschlaf.
Auf dem Weg zur Schule war wieder meterlanger Stau, der uns wertvolle Lebenszeit kostete. Heute waren L und ich aber wesentlicher zeitiger unterwegs. (Wir werden in den nächsten Tagen oder Wochen entweder damit leben müssen oder S-Bahn fahren.) Da wir an der Situation nichts ändern konnten, machten wir das Beste daraus und hörten Hörspiele.
Meine Fahrt ins Büro nach Erfurt konnte ich erst zwanzig Minuten später als üblich antreten. Die Hinfahrt verlief unspektakulär. Auf der Rückfahrt hingegen war auf zwei von drei Autobahnen je ein Unfall, sodass ich nur schleppend vorankam. Glücklicherweise wurde L heute von S, der Mama von L, abgeholt, sonst hätte mich mein schlechtes Gewissen vermutlich in den Wahnsinn getrieben. So konnte ich entspannt zurück nach Leipzig fahren und insgesamt drei Hörspielen von „Die drei ???“ lauschen.
Mein Arbeitstag im Büro bestand nur aus Meetings. Abends im Homeoffice konnte ich noch ein paar To-dos abarbeiten.
Was heute schön war:
Gartenbesuch.
Als ich irgendwann am Nachmittag zurück in Leipzig ankam, fuhr ich direkt in S‘ Garten. Die beiden Mädels spielten nach wie vor miteinander und hatten sich viel zu erzählen. Ich freue mich sehr, dass das so gut klappt.
Gemeinsam aßen wir wenig später ein frühes Abendbrot, ehe wir uns alle voneinander verabschiedeten und auf den Nachhauseweg machten.
