Gestern Abend schlief ich nach unserem gemeinsamen Filmabend relativ spät ein.
Um sieben Uhr wurde ich von der Kirchenglocke wieder geweckt. Ich blieb noch eine Weile liegen und ließ vor allem L weiterschlafen, ehe ich irgendwann in aller Ruhe duschen ging.
Nach einem kurzen Frühstück verräumte ich sämtliches Gepäck in unser Auto. Halb zehn machten wir uns schließlich auf den Weg nach Erfurt. Wir kamen gut voran. Es gab weder Unfälle, (daraus resultierende) Staus noch sonstige Hindernisse auf unserer knapp dreistündigen Fahrt.
In nicht allzu schöner Erinnerung blieb uns ein Rastplatz kurz hinter Dresden. Dort wurden die Toiletten erneuert, weshalb Dixi Klos aufgebaut waren. Eines sah im Innenbereich schlimmer aus als das andere, weshalb L und ich letztendlich kreativ wurden.
Auf Ks Schuleinführung, die wir am Nachmittag besuchten, wurde etwa zehn Minuten nach unserer Ankunft gezankt. Ich meine hierbei nicht die drei Kinder. Die spielten die gesamte Zeit über schön miteinander. Ich meine die Erwachsenen, die so angespannt waren, dass sich sogar vor den Gästen gestritten wurde. Das hatte ich irgendwie nicht erwartet.
Richtig vor Augen geführt wurde mir, dass in unserer Gesellschaft noch viel Luft nach oben hinsichtlich der Rollenverteilung ist. Während ausnahmslose jede Frau auf der Feier wenigstens ihr Geschirr nach dem Essen in die Küche räumte, saßen alle Männer jeden Alters herum und taten so, als ginge sie das Tisch decken und abräumen absolut nichts an. Das fand ich super spannend. Ich merkte richtig, wie diese Beobachtung etwas mit mir machte.
Was heute schön war:
Mittagessen bei meinen Eltern.
L und ich kamen am Mittag gut in Erfurt an. Wir brachten unser Gepäck zu meinen Eltern, bei denen wir bis morgen übernachten werden. Da wir bis zur Feier noch etwas Zeit hatten, aßen wir gemeinsam Mittagessen und erzählten über unsere Urlaubserlebnisse.
Ks Schuleinführung.
Nachmittags waren L und ich bei Ls ehemaligem Kindergartenfreund K zur Schuleinführung eingeladen. Insgesamt waren wir vierzehn Personen, darunter auch die Kinder. Es gab massig Kuchen zum Vesper und massig Salate und Grillgut zum Abendessen. Da es so unfassbar heiß war, hatte ich nur wenig Hunger und konnte somit nicht alles, was mir zusagte, probieren.
Die Kinder bekamen nicht allzu viel von der angespannten Stimmung mit und hatten ihren Spaß.









