Gestern Abend entschied ich mich für die erste Folge der vierteiligen Serie “Maria Theresia”, die interessant und vielversprechend war. Ich werde im Anschluss mit “Boston Public” weitermachen und mich im Herbst und Winter den fünf Staffeln der Serie “The Wire” widmen. So mein Plan. Lesen werde ich zwischendurch aber auch.
Ich wachte heute kurz nach sieben auf, war aber noch so müde, dass ich mir den Wecker stellte und bis nach acht Uhr weiterschlief. Ich blieb noch wenige Minuten im Bett liegen, las im Internet und rappelte mich schließlich auf.
Für L und mich packte ich für zwei Tage Kleidung in eine kleine Reisetasche, was wesentlich schneller ging als erwartet, verstaute meinen Arbeitslaptop und Ladekabel im Rucksack, füllte die Getränkeflaschen auf und schmierte L ein Brötchen für die Autofahrt. Dann hüpfte ich unter die Dusche.
Kurz nach halb zehn saßen L, zwei Puppen und ich im Auto und machten uns auf den Weg in das Dorf Ostramondra im Sömmerdaer Landkreis in Thüringen. Unterwegs hörten wir das Hörspiel “Conni geht zum Film”.
Als wir fünfundsiebzig Minuten später beim Haus von Y und seinen Eltern K und X ankamen, war zu Ls großer Freude auch ihr ehemaliger Kindergartenfreund K mit seinem Papa da. Gemeinsam schauten wir uns den Traktorumzug durch das Dorf an.


X und K zeigten mir anschließend sämtliche Veränderungen auf ihrem Grundstück. Da hat sich seit unserem letzten Besuch wirklich einiges getan.




Während die Kinder miteinander spielten, machten wir Erwachsenen es uns draußen mit einem Heißgetränk gemütlich und unterhielten uns.
Nach dem Mittagessen begaben wir uns zum Sportplatz des Ortes, bei dem das Dreschfest stattfand.
Mit einem Zuckerschock und großer Übelkeit wegen zwei getrunkener großer Eis-Slush (ich lerne aber auch einfach nicht dazu und unterschätze jedes Mal aufs Neue Ls Appetit) stieg ich gemeinsam mit den anderen in einen großen, offenen Wagen, der von einem der vielen Traktoren gezogen wurde, und ließ mich eine Runde durch das Dorf fahren.
Die meiste Zeit verbrachten wir bei den Hüpfburgen. L ließ sich zudem zum Schmetterling verschönern (schminken).






Abends wurde draußen bei K und X gegrillt und zum Nachtisch leckeren Papageienkuchen im Wohnzimmer gegessen, weil es anfing zu regnen.
Gemeinsam mit K und seinem Papa verabschiedeten wir uns halb neun von Y und seinen Eltern und fuhren eine halbe Stunde mit dem Auto nach Erfurt, um bei Ls Oma M zu übernachten.
Eine Stunde quatschten wir noch mit ihr, ehe wir uns bettfertig machten und ins Gästezimmer zurückzogen. Ich machte noch ein paar Kniebeuge und absolvierte aufgrund der fortgeschrittenen Stunde nur wenige Italienischübungen, ehe ich mich auch schlafen legte.
