Herrlich und wunderbar geschlafen. Ich träumte allerdings wieder merkwürdige Sachen, die in Richtung Alb- oder zumindest Gruseltraum gehen.
Geweckt wurde ich heute Morgen kurz nach halb neun durch die melodischen Klänge einer Heckenschere direkt unter unserem Fenster. L ließ sich davon überhaupt nicht stören und ratzte bis halb elf weiter. (Was bin ich doch für eine Glücksmama.) Ich nutzte die gewonnenen zwei Stunden kindfrei zum Lesen.
Um die Mittagszeit schnappte ich mir meinen Laptop und plante ab Mittwoch bis einschließlich nächste Woche meine Arbeitstage, die ich mit bevorstehenden Terminen und in ihrer Erfüllung realistischen To-dos füllte.
Wegen der zeitnah bevorstehenden urlaubsbedingten Abwesenheit einer Kollegin von der Muttergesellschaft klärte ich für meine Kollegin S ein Lohnbuchhaltungsanliegen. Da die Juli-Gehälter bereits berechnet wurden, gab ich gleich die Sammelüberweisung in Auftrag. Schließlich hat ja jede*r gern frisches Geld auf dem Konto.
Abends fuhren L und ich endlich einkaufen. Das war die einzige Pflichtaufgabe des Tages. Unser Einkaufswagen war unglaublich voll, weshalb wir für unsere Verhältnisse auch ziemlich viel bezahlten, dafür ist aber wieder leckeres Essen in den (Kühl-)Schränken.
Das Abendessen machte uns beiden große Freude, da wir nur leckere Dinge verputzten.
Nach zwei Wochen Englischübungen in der Duolingo App startet nachher die Französischwoche. Lesen und/oder die Serie „Marie Antoinette“ schauen werde ich bestimmt auch noch.
Was heute schön war:
Bummelei.
Der heutige Urlaubstag war wunderbar. Super entspannt bummelten L und ich durch den Tag. Ich kochte mir nach über einer Woche eine Tasse Schokocappuccino, nahm mir viel Zeit für meinen Terminkalender „Ein guter Plan“, verräumte Ls und meine frisch gewaschene Wäsche in die Kleiderschränke und saß mit Ausnahme weniger Minuten nur privat vor dem Laptop, um Dinge zu planen. L durfte was auch immer auf dem iPad schauen. Irgendwann hatte sie genug und spielte stundenlang mit zig verschiedenen Spielsachen. (So sieht die Wohnung im Moment auch aus. Aber wen interessiert das schon.)
Ausmisten.
Während des Verräumens der Wäsche verspürte ich plötzlich große Lust, die Kleiderschränke auszumisten. Geplant hatte ich das schon sehr lange, kam nur bisher nicht dazu.
Ich begann zuerst mit Ls Kleiderschrank. Es flogen alle zu klein gewordenen, von Löchern zerstörten oder „peinlichen“ (L meint hier Peppa Wutz, Frozen, Micky Maus etc.) Kleidungsstücke hinaus. Im Keller befinden sich seit Jahren noch eingeschweißte Regalbretter. Diese holte ich herauf und montierte eines von beiden in Ls Kleiderschrank. (Das war ein Akt. Ich kam ganz schön ins Schwitzen.) Nun sieht es im Kleiderschrank endlich richtig ordentlich aus. L dürfte es in Zukunft nun sehr leicht möglich sein, ihre saubere Wäsche selbst zu verräumen.
Danach war mein Kleiderschrank fällig. Auch wenn ich die Kleidungsstücke nach wie vor liebe, trennte ich mich heute von sehr löchriger Kleidung oder solchen Teilen, die ich seit der Anschaffung noch nie getragen habe oder unbequem finde.
Um Ls und meine Schuhe kümmerte ich mich zum Schluss. Während ich lediglich zwei Paar Schuhe entsorgte, kam bei L sehr viel zusammen. Ihre Füße sind in den letzten Monaten sehr viel gewachsen.
Am Abend brachte ich fünf Tüten mit gut bis sehr gut erhaltener Kleidung in die Kleiderspende.
