Tagebuch – 11. Juli 2023

Alltagsschnipsel

Gegen 23 Uhr schlief ich gestern ein, kurz nach sieben Uhr wachte ich heute Morgen wieder auf und fühlte mich wunderbar ausgeschlafen.

L fand erneut nichts leckeres für sich zum Frühstück. Ich kann das wirklich so gar nicht verstehen, weil für jeden Geschmack etwas im Haus ist.
Mit Pudding, Johannisbeeren und Pizzastreu verzog sie sich schließlich irgendwann zurück ins Bett, um auf ihrem iPad Serien zu schauen.

Besagter Pizzastreu verteilte sich ausgerechnet dann zuhauf auf dem Bettlaken, als ich mir von mehreren Kollegen der Muttergesellschaft die VPN-Verbindung neu einrichten ließ. L durfte das Malheur somit selbst beseitigen (und bekam das auch sehr gut hin.)

Mein heutiger Arbeitstag bestand aus einem kurzen Daily in dem Projekt, das ich als Scrum Master begleite, und einer Absprache mit unserem neuen Kollegen D. Diesen werde ich mir nach meinem Urlaub schnappen, um sämtliche Onboardingprozesse in unserem Unternehmen voranzutreiben. Endlich scheine ich jemanden gefunden zu haben, der mit der gleichen Begeisterung und einem großen Ideenreichtum an die Sache herangeht wie ich. 
Nachdem ich wieder eine stabile VPN-Verbindung hatte, konnte ich wichtige Überweisungen tätigen. Parallel stellte ich die Belege unserer Finanzbuchhalterin zur Verfügung.
Der Tag im Home Office gemeinsam mit L war heute wesentlich angenehmer als gestern. Es gab keinen Streit.

Was heute schön war:

Störmthaler See.
Um die Mittagszeit trudelte die von mir bestellte Hängematte ein, die L und ich am Nachmittag an einer geeigneten Stelle beim See ausprobierten. Das Aufhängen klappte auf Anhieb. (Ich bin offenbar gar nicht so dumm wie ich aussehe.) Als wir vom zweiten Mal Baden zurück zu unserem Liegeplatz kamen, liefen Ls Schulfreundin L, ihre Mama S und Hund Sukhi an uns vorbei. Das war ein wunderbarer Zufall. Die Mädels freuten sich sehr und waren für die nächste Zeit unzertrennlich.

Gartenbesuch.
Sie waren sogar so unzertrennlich, dass ich nach dem Aufenthalt am See mit beiden Ls zu McDonald‘s fuhr und jeder ein Happy Meal kaufte. Mit dem Essen im Gepäck machten wir uns auf den Weg in den Garten von S und L. Dort aßen wir gemeinsam Abendbrot. Während die Mädels miteinander spielten, unterhielten S und ich uns lange und intensiv über ein unfassbar krasses Thema aus S‘ und Ls Vergangenheit. Erst nach 22 Uhr verließen wir den Garten und machten uns auf den Weg nach Hause.

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