Geschlafen hatte ich in dieser Nacht nur so mittel gut. Ich wurde durch das zuknallende Fenster im Schlafzimmer kurz vor zwei Uhr morgens geweckt. Draußen wehte ein heftiger Wind. Irgendwo in weiter Ferne muss es gewittert haben. Ich sah viele Blitze am Himmel, hörte aber keinen einzigen Donner. Bis in die Morgenstunden hinein träumte ich merkwürdige Sachen und hatte vor dem Aufwachen um kurz nach sieben Uhr einen Albtraum. Ich bin froh, dass gerade Ferien sind. So konnte ich knapp eine Stunde länger schlafen als sonst. Dieser Luxus machte sich beim Aufwachen bemerkbar.
Den Arbeitstag verbrachte ich im Home Office. L blieb bei mir zu Hause und musste nicht den Ferienhort besuchen. Wir beide müssen definitiv noch unseren Rhythmus finden. L langweilte sich und wollte meine Aufmerksamkeit, die ich ihr allerdings nicht sofort geben konnte, da ich mich bis zum Mittag in (zum Glück nur) internen Meetings befand. Für morgen werde ich mir eine andere Strategie überlegen müssen. Ich hatte wirklich geglaubt, dass Home Office und L zu Hause mittlerweile besser funktioniert. Aber vermutlich klappt das nur, wenn L krank im Bett liegt.
Was heute schön war:
Sachsen-Therme.
Als am Nachmittag plötzlich viele Wolken am Himmel waren und es ordentlich windete, kam L auf die Idee, zum Baden in die Sachsen-Therme zu fahren. Ursprünglich geplant hatten wir wieder einen Ausflug zum Störmthaler See. Die Therme war angenehm leer, sodass wir viel Platz zum Schwimmen (L und ich) und Herumtoben (L) hatten. Ein frühzeitiges Abendessen gab es für L und mich dort auch.
