#WMDEDGT Juli 2023

Alltagsschnipsel

Gestern Abend war ich unfassbar müde. Ein Blick in den Spiegel bestätigte dieses Gefühl. Direkt nach meinen Schwedischübungen in der Duolingo App legte ich das Telefon beiseite und mich schlafen. Das war definitiv die richtige Entscheidung, denn meine Nacht war gut und ich schlief ohne Störungen und Unterbrechungen durch. Genauso wie in der Nacht davor träumte ich sehr viel, konnte mich aber nicht mehr an das im Traum Erlebte erinnern.
Heute Morgen erwachte ich etwa zehn Minuten vor dem Klingeln des Weckers. Ich fühlte mich ausgeschlafen und gut erholt. Motiviert aufzustehen war ich noch nicht, weshalb ich zunächst einige Beiträge in Blogs, denen ich folge, las.

Während ich duschte und meine Runde im Badezimmer drehte, zog sich L (im Schneckentempo) an. Dass sie bummelte, störte mich heute wenig. Wir hatten nämlich keine Eile. Nachdem ich Ls Frühstück und Vesper für den Schultag zubereitet hatte und L im Badezimmer war, verließen wir die Wohnung. Beim Auto angekommen stellten wir fest, dass L vergessen hatte, ihre Haare zu kämmen. Sie störte es nicht und mich schon gleich gar nicht. Wir machten uns somit ungekämmt auf den Weg in die Schule.

An der letzten Ampel verabschiedeten wir uns wenig später voneinander. L lief zum Schultor und ich drehte eine kleine Morgenrunde um den Block. Nach dem kurzen Spaziergang fuhr ich nach Hause zurück. Dort angekommen bereitete ich mir mein Frühstück inklusive Schokocappuccino und einer Kanne Apfel-Vanille-Tee zu. Nun begann mein Arbeitstag.
Heute überwies ich unter anderem einige Rechnungen, lud die Belege anschließend im Unternehmen online für unsere Finanzbuchhalterin hoch, verpackte ein MacBook Pro, dessen Leasingvertrag nun beendet ist, brachte dieses zur Postfiliale und plante die nächsten Arbeitstage vor und nach meinem Urlaub. Nebenbei führte ich einige Telefonate, darunter mit meiner Schwiegermama (Ls Oma M). Da ich zeitig wieder Hunger bekam, futterte ich mein Mittagessen nebenbei am Arbeitsplatz.

Die Mittagspause selbst nutzte ich für eine Thai Massage. Der Masseurin gelang es heute wieder, nicht nur meinen Körper, sondern auch meine Seele zu berühren. Sie aktivierte zum Glück keinen Ausschalter, aber ich fühlte mich nach der Behandlung dennoch wunderbar. Unter anderem wegen meiner urlaubsbedingten Abwesenheit wird mein nächster Termin erst in drei Wochen stattfinden.

Nach der entspannenden Massage arbeitete ich weiter, ehe ich nachmittags Äpfel und Pfirsiche in kleine Stücke schnitt, die Kirschen abwusch und meinen Rucksack für das Picknick, an welchem alle Kinder in Ls Klasse, deren Eltern, ein Erzieher, eine Studentin und zwei Lehrerinnen teilnehmen, packte. Danach machte ich mich auf den Weg zur Schule, um L abzuholen. Wir verstauten den schweren Ranzen, denn heute gab es sämtliche Bücher mit nach Hause, im Auto und machten uns zu Fuß auf den Weg zum Torhaus Dölitz, dem Ort, an dem das Picknick stattfinden sollte.

Obwohl es am Morgen sehr bewölkt war und stellenweise sogar regnete, hatten wir am späten Nachmittag unfassbares Glück. Es ging zwar ein leichter Wind, aber es war sonnig und angenehm warm. Das Picknickbuffet war wahnsinnig vielfältig und lecker. Ich futterte mich durch so ziemlich alles einmal durch. Ich hatte das große Glück, bei vielen spannenden Unterhaltungen mit dabei gewesen zu sein. So lernte ich nicht nur (Jungen-)Namen dem entsprechenden Kind oder Eltern dem jeweiligen Kind zuzuordnen, sondern auch viel über Ls Verhalten im Unterricht. Vor allem Ls Mathelehrerin lobte L in den höchsten Tönen. Das überraschte mich sehr. Ich merkte wieder einmal, dass ich mir immer viel zu viele (unnötige) Gedanken über alles mögliche mache.

Gegen sieben Uhr am Abend waren L und ich wieder zu Hause.
Den Abend werden wir jetzt gemütlich mit einem eBook (ich) und Serien auf dem iPad (L) ausklingen lassen. Glücklicherweise müssen wir morgen nicht so früh aufstehen, da L einen Arzttermin am Vormittag hat.

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