Tagebuch – 29. Juni 2023

Alltagsschnipsel

Ich hatte in der Nacht gut geschlafen. Ich akzeptiere allmählich, dass ich in den Sommermonaten deutlich weniger Schlaf benötige als in der dunklen Jahreszeit.

Für L und ihre Klasse stand heute ein Wandertag an. Statt des Ranzens packten wir gestern einen Rucksack. Da es zu einem Wasserspielplatz gehen sollte, legte ich vorsichtshalber Wechselkleidung in den Rucksack. Benötigt wurde diese allerdings nicht, wie ich am Abend feststellte.

Mein Arbeitstag war angenehm ruhig. Ich erledigte konzentriert viele kleinere To-dos.
Zum Beispiel schrieb ich eine lange E-Mail an die Lehrerin eines unserer drei Schülerpraktikanten. (Sie war telefonisch leider nicht erreichbar.) Das Verhalten und die Arbeitsmoral des Jungen lassen derart zu wünschen übrig, dass wir das Praktikum gern vorzeitig beenden wollen. Unsere kleine Firma hatte schon einige Schülerpraktikanten, aber so etwas ist uns bisher noch nicht untergekommen. Morgen wird sich der zuständige Klassenlehrer mit mir in Verbindung setzen. Ich bin gespannt, was bei dem Gespräch herauskommen wird.

Was heute schön war:

Besuch von Oma M.
Am Nachmittag kam Ls Oma M (meine Schwiegermama) mit einem Fahrrad, welches bei ihr seit Jahren nur in der Garage herumsteht, zu uns nach Markkleeberg angereist. Sie transportierte es von Erfurt aus in der Regionalbahn und anschließend in der S-Bahn. Dieses Fahrrad soll fortan bei uns im Keller verbleiben. Die Oma fährt sehr gern Fahrrad und würde ab und an bei ihren Besuchen in Markkleeberg mit uns eine Fahrradtour machen.
Nachdem wir L gemeinsam von der Schule abgeholt hatten, fuhren wir mit dem Auto zurück nach Hause. Dort holte ich Ls und mein Fahrrad aus dem Keller und wir radelten zu dritt wenige Kilometer in Richtung des agra-Parks. Bei einem italienischen Restaurant, aus dem allein von der Gemütlichkeit her viel mehr herausgeholt werden könnte, aßen wir je einen Eisbecher. Anschließend durfte sich L noch ein wenig auf dem Spielplatz austoben, ehe wir zurück zur Wohnung radelten, die Fahrräder in den Keller stellten und die Oma verabschiedeten, die ihren Zug zurück nach Erfurt rechtzeitig erreichen wollte.

Im agra-Park ist alles möglich! 🙂

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