Meine Nacht war dieses Mal nur okay. Ich schlief ziemlich spät ein, da ich einerseits nicht müde genug war und andererseits den Kopf nicht zur Ruhe bekam. Der wollte lieber noch eine Weile mit meinen Gedanken spielen.
Als ich heute Morgen um kurz nach sechs Uhr aufwachte, fühlte ich mich trotzdem fit und nicht allzu müde. Dennoch zeigte mir die Fitbit-Uhr nur vierzig Minuten Tiefschlaf an. Das ist schon ziemlich wenig.
Seit Monaten habe ich vor, meine beiden Zählerstände abzulesen, damit ich mir die in etwa zu erwarteten Nachzahlungen ausrechnen kann und in einigen Wochen, wenn die Rechnungen meines Stromanbieters eintrudeln, nicht allzu überrascht werde. Wegen Faulheit, Unlust und anderen Gründen schob ich dieses Thema ewig vor mir her.
Aber heute Morgen war es schließlich soweit. Ich machte ein Foto von den Werten meines Tag- und Nachtstroms. Ich suchte mir anschließend die beiden letzten Schreiben des Stomanbieters mit den Beträgen pro kWh heraus und rechnete fleißig vor mich hin. Wenn meine Milchmädchenrechnung auch nur ansatzweise hinhaut, dürfte ich in etwa fünfhundert Euro für den Tagstrom nachzahlen, bekomme aber sechshundert Euro für den Nachtstrom erstattet.
Im besten Fall erhalte ich somit insgesamt eine kleine Erstattung. Das wäre ja wunderbar. Ich rechne seit letzten Herbst ja mit Nachzahlungen von mehreren tausend Euro und schiebe so gut es eben geht Geld auf das Sparbuch. In wenigen Wochen weiß ich mehr, dann dürfte mir der Stromanbieter die Rechnungen zuschicken.
Was heute schön war:
Joggen.
In Sportsachen fuhr ich L mit dem Auto zur Schule. Ich ließ das Fahrzeug in der Nähe stehen, begleitete L bis zum Schultor, musste dabei aber einige Meter hinter ihr gehen und durfte auch nicht stehenbleiben, um ihren Freundinnen kurz Hallo zu sagen, und lief von dort aus fünf Kilometer bis nach Hause. Es waren angenehme Temperaturen. Ich freute mich zum einen darüber, noch vor Beginn des Arbeitstages Sport gemacht zu haben, und zum anderen, dass ich diesmal keine Kopfschmerzen bekam.
