Tagebuch – 20. Juni 2023

Alltagsschnipsel

Meine Nacht war wieder nicht gut. Ich lag von halb zwei bis mindestens um drei (wenn nicht sogar länger) wach und schaffte es nicht einzuschlafen. Zum einen redete L ab und an im Schlaf, was mich immer wieder hochschrecken ließ, zum anderen ist es bei uns in der Dachgeschosswohnung mittlerweile wirklich viel zu warm. Beim Aufwachen am Morgen verspürte ich leichte körperliche Stresssymptome und war unglaublich müde und erschöpft. Wenigstens zog sich L zeitnah nach dem Wecken an, sodass wir die Wohnung pünktlich in Richtung Schule verlassen konnten.

Da die Tankstelle meines Vertrauens auch heute Morgen geschlossen war, fuhr ich einen kleinen Umweg, um das Auto vor meinem Fahrtantritt nach Erfurt volltanken zu können.
Auf der Hinfahrt ins Büro steuerte ich genau auf die Gewitterfront zu, sodass ich stellenweise ganz schön zu tun hatte, um auf der Autobahn wegen des Starkregens überhaupt etwas sehen zu können. Zum Glück kam ich gut in Erfurt an. Die Rückfahrt hingegen war völlig entspannt. Es waren mittlerweile wieder um die dreißig Grad Celsius und die Sonne schien. Je ein Hörspiel von „Die drei ???“ auf der Hin- und Rückfahrt durfte natürlich nicht fehlen.  

Heute standen wieder zwei Mitarbeitergespräche auf dem Plan. Ich merkte, dass ich ein wenig angespannt war, da M und ich auch diesen beiden Kollegen ein Gehaltsangebot unterbreiten wollten und ich ein wenig Angst vor den Reaktionen hatte. Sehr zu meiner Überraschung und Freude waren beide für den Moment mit dem neuen Bruttogehalt zufrieden. Es gab keinen Streit und keine hartnäckigen Nachverhandlungen.

Was heute schön war:

Kostenlose Autowäsche.
Dank des vielen Regens auf dem Weg ins Büro nach Erfurt ist mein Auto nun wieder sehr sauber. An der ein oder anderen Stelle hatten sich in den letzten Tagen und Wochen Insekten oder Spuren von Vogelkot angesammelt. Ein Großteil hiervon ist nun wieder verschwunden.

Teammeeting.
Nach einer langwöchigen Pause fand nach dem Mittagessen unser Teammeeting statt. Da wir aktuell drei Schülerpraktikanten betreuen, durften die Jungen auch daran teilnehmen. Dank der gewählten „Aufgaben“ oder Fragestellungen weiß ich nun wieder ein paar Dinge mehr über meine Kolleginnen und Kollegen.

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