Ich schlief wieder wunderbar und wachte gemeinsam mit L kurz vor halb neun heute Morgen auf.
Wie gestern auch bummelten wir gemütlich und entspannt in den Vormittag hinein. So frühstückten wir beispielsweise erst nach zehn Uhr.
Nach dem Essen trank ich weiter von meinem geliebten Schokocappuccino und setzte mich vor den Laptop. Ich nahm eine Umbuchung vom Sparkonto auf das Girokonto vor und rechnete mir den ab Juli 2023 neuen Pflegeversicherungsbeitrag aus. Mein Nettogehalt wird zum Glück „nur“ um 6,45 Euro schrumpfen. Das geht ja noch. Zwei Besuche in der Eisdiele sind es dennoch.
Da L und ich gern im Bett snacken und sich dadurch schneller Krümel und Flecken ansammeln, bezog ich unser Bett frisch, ließ die Wäsche in der Waschmaschine waschen und hing diese wenig später im Freien zum Trocknen auf.
L war motiviert genug, die letzten drei Buchstaben in ihrem Deutschübungsheft zu schreiben, ihren Ranzen zu packen und anschließend ein bisschen Ordnung im Kinderzimmer zu schaffen.
Den Tag über dachte ich hin und wieder über eine Zirkusvorstellung ohne Tiere nach. Anlass hierfür war unser gestriger Zirkusbesuch. Ich sah den Tieren deutlich an, wie sehr sie der Lärm und die Kunststücke in der Manege stressten, auch wenn sie sonst alle sehr gepflegt und gesund auf mich wirkten. Die gestrige Zirkusfamilie bestand aus genug (jungen) Talenten, um eine Show auch ohne Tiere auf die Beine zu stellen. Da waren wirklich sehr gute und spannende Nummern dabei, die gegebenenfalls erweitert oder neu durchdacht werden müssten. Aber unmöglich wäre es definitiv nicht. Ich bin gespannt, welche Änderungen es in den nächsten Jahren diesbezüglich geben wird.
Was heute schön war:
Freibad Böhlen.
Mit Blick auf die sommerlichen Temperaturen verwarfen L und ich den heutigen Tagesplan, ins Hüpfburgenland zu gehen. Stattdessen fuhren wir erstmals ins Freibad nach Böhlen.
Wir kamen am späten Mittag dort an und waren zunächst von der angenehmen Fülle an Menschen begeistert. Es war für meinen Geschmack genau die richtige Menge an Leuten da. Wir fanden schnell einen Platz im Halbschatten, ohne wie Sardinen eng beieinander beziehungsweise schon halb auf der Decke der Nachbarn liegen zu müssen.
Das Wasser war herrlich kühl und wir gingen mit Pausen zwischendrin drei Mal hinein.
Sehr stolz bin ich auf L, weil sie mutig war, mehrmals mit der ultracoolen Wasserrutsche zu rutschen. Bevor sie es selbst probierte, rutschte ich zwei Mal ohne sie hinunter. Danach gab es kein Halten mehr für uns. Das letzte Mal bin ich vor vier Jahren auf einer Wasserrutsche gerutscht. Hach, war das heute wieder herrlich.
Zu essen und zu trinken hatten wir größtenteils dabei. Wir teilten uns lediglich eine Portion Pommes, weil wir Appetit darauf hatten.
In den kommenden Sommerwochen werden wir öfter zum Baden hierher kommen.
