Eine sehr traumreiche Nacht lag hinter mir, in der unter anderem ein Auto, welches ich vor einigen Jahren fuhr, vorkam. Direkt im Traum wurde mir das sogar bewusst, da ich an der Tankstelle darauf achten musste, Diesel statt Benzin zu tanken. Auch M und Prinzi spielten in einem meiner Träume eine Rolle. Wir hatten wieder so etwas wie einen gemeinsamen Alltag. Irgendwo in einem Zwischengespräch kam allerdings zur Sprache, dass M sich wegen seiner Erkrankung ausruhen soll.
Viel zu früh wachte ich heute Morgen weit vor dem Weckerklingeln auf. Ich fand leider auch nicht mehr zurück in den Schlaf und merkte die Müdigkeit sehr deutlich.
L musste ich später einige Male bitten, sich anzuziehen, damit wir pünktlich die Wohnung verlassen konnten. Gestritten hatten wir zum Glück nicht. Wir lagen auch noch gut in der Zeit.
Kurz nach um sieben fuhr ich gemeinsam mit meinem Kollegen A ins Büro nach Erfurt. Wir unterhielten uns unter anderem über den aktuellen Skandal rund um Till Lindemann. Die Rückfahrt nutzte ich nachmittags für zwei Hörspiele von „Die drei ???“.
Die Autofahrten waren recht unspektakulär. So leer wie heute waren die Autobahnen sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt schon lange nicht mehr.
Im Büro erwarteten meinen Kollegen/Freund M und mich drei Mitarbeitergespräche.
Ich merkte im zweiten Gespräch deutlich, dass ich bei den uns um die Ohren fliegenden (für ein kleines mittelständiges Unternehmen wirklich unfassbar realitätsfernen) Gehaltsforderungen abstumpfe. Es wird mir von Mal zu Mal egaler. Vor der Inflation war eine jährliche Anpassung des Bruttogehalts zwischen drei und acht Prozent die Regel. Mit der Inflation hat sich das komplett geändert. Wir sehen uns mit Forderungen ab zehn Prozent aufwärts konfrontiert – stellenweise für Tätigkeiten, die seit Jahren unverändert ausgeübt werden.
Ich weiß aktuell noch nicht wie, aber M und ich müssen eine einheitliche Regelung finden, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht zu verlieren UND die Ausgaben nicht die Einnahmen übersteigen zu lassen.
Als ich nachmittags in Leipzig ankam, war mir ein wenig schwindelig. Ich hatte riesengroßen Hunger und spürte die Unterzuckerung sehr deutlich. Offenbar hatte ich zum Frühstück und zum Mittagessen viel zu wenig Kalorien zu mir genommen. Gegen Abend war ich unfassbar müde und hätte auf der Stelle einschlafen können.
Was heute schön war:
Eis essen.
Um schnell etwas im Magen zu haben, kaufte ich mir am Nachmittag nach dem Abholen von L aus der Schule zwei Kugeln Eis. Die reichten aus, um noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen zu können und gut nach Hause zu kommen.

Pizza.
Bevor ich am späten Nachmittag weiterarbeiten konnte, musste ich mir eine Pizza in den Backofen schieben. Die war heute meine Rettung.
