12 von 12 im Juni

Alltagsschnipsel

Erst gegen halb elf legte ich gestern Abend das Telefon nach meinen Schwedischübungen in der Duolingo App und dem Lesen einiger Beiträge im Internet beiseite. L schlief zu der Zeit mindestens schon eine Stunde. Unsere Nacht war ruhig und störungsfrei, für mich aber definitiv zu kurz. So richtig tief fand ich nicht in den Schlaf. Erst gegen Morgen begann ich wirres Zeug zu träumen.


Guten Morgen neue Woche! Guten Morgen sonniger Montag!
Nach dem Aufstehen räumte ich zuerst das Wasserglas in die Küche und warf dabei einen Blick aus dem Dachgeschossfenster, um ein Gefühl für die Temperatur und einen Eindruck vom Wetter zu bekommen. Die Sonne schien bereits und es war angenehm warm. L und ich konnten somit Sommersachen aus unseren Kleiderschränken holen.


Nachdem wir uns beide für den Arbeits- und Schulalltag angezogen und anschließend unsere Badrunde mit Zähne putzen, Gesicht waschen und Haare kämmen gedreht hatten, war es Zeit, Ls Frühstück zuzubereiten und die Wohnung zu verlassen. Auf dem Weg zum Auto, das einige Meter von unserem Haus entfernt parkt, erfreuten L und ich uns an dem Grün des Rasens (dank der Regentage in der letzten Woche), den Blumen, dem Vogelgezwitscher und dem Sonnenschein.


Als ich L wenig später an der Ampel vor ihrer Schule verabschiedet hatte, ging ich im Rewe Markt ein paar Lebensmittel einkaufen. Nachmittags ist es mittlerweile so voll, dass ich den Supermarkt meide. Sehr zu meiner Überraschung und Freude waren die Regale heute Morgen reichlich gefüllt. Bis auf ein Produkt konnte ich alle Dinge auf meiner Einkaufsliste abhaken.

Wenig später setzte ich mich mit meinem Frühstück inklusive eines Schokocappucchinos an den Schreibtisch und begann den heutigen Arbeitstag.
Zuerst bereitete ich die übermorgen stattfindende Retrospektive in dem Projekt, das ich als Scrum Master betreue, vor. Ich war viel schneller fertig als erwartet. So konnte ich mich der Hotelbuchung für meine Kollegen für den Ende Juli stattfindenden Kongress WeAreDevelopers in Berlin widmen. Die einzelnen Positionen der Kreditkartenabrechnungen und den Kontoauszug für Mai übertrug ich anschließend in unsere Geschäftsjahres-Finanzübersicht. Mit dem Ergebnis des Arbeitstags bin ich sehr zufrieden.


In meiner Mittagspause wollte ich laufen gehen. Allerdings meldete sich mein Kreislauf am Vormittag öfter zu Wort, sodass ich vernünftig handelte und stattdessen ein paar Rücken- und Bauchübungen absolvierte. Die sind auch wichtig.
Während mein Essen in der Bratpfanne brutzelte, räumte ich das saubere Geschirr aus dem Geschirrspüler aus und die wenigen schmutzigen Teile kurz darauf wieder ein.
Nach dem Essen widmete ich mich ein paar Minuten meinem Terminkalender „Ein guter Plan“, ehe ich mich wieder an die Arbeit machte. Am Nachmittag telefonierte ich mit meiner Freundin J aus Dresden.


Nachdem ich L von der Schule abgeholt hatte, fuhr ich mit ihr zurück nach Markkleeberg zum Kindertanz. Wir kamen gut durch den Verkehr und waren pünktlich in der Tanzschule. Auf dem Weg dorthin schlug L mehrere Räder. Die klappen mittlerweile richtig gut.


Kaum hatte ich bei der Sparkasse in der TriGaleria etwas Bargeld für das kommende Wochenende abgehoben, fragte S, die Mama von Ls Schulfreundin L, wo ich genau sei. Ihre Tochter L und sie sind aktuell auf der Suche nach einer näher zur Schule gelegenen Tanzschule und wollten heute beim Kindertanz vorbeischauen. Ich fand die beiden und ihren Hund Sukhi schnell. Allerdings waren sie zu spät dran, weshalb L nur die Möglichkeit hatte, mit mir kurz vor Ende von Ls Tanzstunde beim Vortanzen für die Eltern mit dabei zu sein, um einen ersten kleinen Eindruck zu gewinnen. Bis dahin vertrieben wir uns gemeinsam die Zeit auf den Feldern. Vor allem Sukhi hatte viel Spaß und hüpfte freudig herum.


Die beiden Ls hatten großen Appetit und baten uns, zu McDonald’s zu fahren. S und ich hatten nichts dagegen, zumal wir alle länger nicht mehr dort waren. Wir steuerten kurz darauf den Globus Markt in Wachau an. Die beiden Mädchen holten sich je ein Happy Meal, in dem endlich mal wieder wunderschöne Figuren von Schleich als Extra beigelegt werden. Für S gab es eine kleine Portion Pommes, für mich vegane Nuggets und ebenfalls eine kleine Portion Pommes.


Als L und ich am Abend wieder zu Hause ankamen, packten wir den Schulranzen für den morgigen Tag. Da ich nach Erfurt fahren werde, holte ich meinen Rucksack hervor und räumte ebenfalls alle notwendigen Sachen für den Arbeitstag ein.

Den Abend werden wir nun gemütlich ausklingen lassen. Ich möchte unbedingt noch eine (oder wenigstens eine halbe) Folge aus der zweiten Staffel „Game of Thrones“ gucken. Ein paar Englischübungen warten später ebenfalls auf mich.

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