Eine Nacht mit über neun Stunden Schlaf lag hinter mir. Ich hatte zwar immer mal wieder Ls Füße im Gesicht und komische Träume, fühlte mich am Morgen aber wunderbar erholt und ausgeschlafen.
Am Nachmittag war L beim Kindergeburtstag ihrer Schulfreundin K eingeladen. Ich brachte sie zur genannten Adresse in Leipzig und winkte kurz darauf dem Bus hinterher. Die Feier fand nämlich auf einem Waldgrundstück etwa eine Stunde von Leipzig entfernt statt. Sechs kindfreie Freizeit-Stunden durfte ich nur für mich gestalten.
Als L am Abend gegen 21 Uhr zurückkehrte, war sie fix und fertig, aber glücklich.
Was heute schön war:
Entspannter Vormittag.
Nach dem Ausschlafen frühstückten L und ich in Ruhe. Mit dabei war wie immer mein heiß geliebter Schokocappuccino.
Nach dem Essen blieb ich noch am Tisch sitzen und widmete mich meinem Terminkalender “Ein guter Plan”, der in den letzten Tagen etwas zu kurz kam.
Durch die Zeit zu Hause konnte ich einiges im Haushalt erledigen. So brachte ich zum Beispiel fix Ordnung in Ls Kinderzimmer und bezog das Bett neu, ehe ich das Geburtstagsgeschenk für K einpackte. L spielte währenddessen.
Dogsitting.
S, die Mama von Ls Schulfreundin L, fragte mich am Donnerstag, ob ich heute auf ihren Hund Sukhi aufpassen könne. Da ich noch nichts konkretes geplant hatte, sagte ich ihr zu.
Da L nicht gern (lange) mit mir spazieren geht, musste Sukhi heute dran glauben. Als am Nachmittag dunkle Wolken aufzogen und es ordentlich grummelte, sah ich meinen Plan, über den Wald zu einem der Seen zu laufen, schon gefährdet. Doch nach einer Stunde schien die Sonne wieder und der Himmel war strahlend blau. Sukhi und ich machten uns auf den Weg in den Wald und wurden bereits freudig von etlichen Mücken empfangen, die sich ausgehungert auf uns stürzten. Zum Cospudener See schafften wir es dennoch und verbrachten dort einige Zeit am und im Wasser.
Insgesamt war ich in den sechs Stunden drei mal mit Sukhi draußen. (In meiner Wohnung fand er nur schwer und/oder kurzzeitig zur Ruhe. Er kannte mich bisher nur flüchtig und meine Wohnung noch gar nicht.) Meine Fitbit-Uhr zeigte am Abend vierundzwanzigtausend Schritte an.
Im Gegensatz zu meinem Prinzi ist Sukhi ein sozialverträglicher Hund. Das machte mir die Spaziergänge ungemein leicht. Es war wunderbar, mal wieder mit einem Hund Zeit zu verbringen.









Sushi.
Zum Abendessen aß ich eine mittelgroße Portion Eat Happy Sushi. Ich könnte Sushi oder Reis im Allgemeinen wirklich täglich essen, ohne dass es mir irgendwann zu den Ohren herauskommen würde.
