Tagebuch – 9. Juni 2023

Alltagsschnipsel

Ls und meine Nacht war sehr gut. Ich hatte zwar einige Male Ls Füße im Gesicht oder wurde von ihr getreten, konnte aber immer wieder schnell einschlafen. Ich erinnerte mich zudem daran, dass ich von Zugticketbuchungen für meine Kollegin S und meinen Kollegen A träumte.
Unser Morgen startete streitfrei. L zog sich zeitnah an und wir konnten pünktlich die Wohnung verlassen. Wenn es doch immer so wäre …

Am heutigen Arbeitstag buchte ich tatsächlich Zugtickets für meine Kollegin S und meinen Kollegen A. Das ging alles unkompliziert von statten. Ich weiß also nach wie vor nicht, weshalb mich das in der Nacht bis in meine Träume verfolgt hatte. Ansonsten standen einige To-dos für die Lohnbuchhaltung Juni auf dem Programm. Zum Beispiel waren einige Abrechnungen im Mai nicht korrekt. Für den Juni gibt es zudem einige personelle Veränderungen. Die Liste an Dingen, die es zu beachten gilt, war sehr lang.

Bevor am späteren Nachmittag das Sommerfest der Schule startete, holte ich L gemeinsam mit ihren Klassenkameradinnen L und L ab. Wir fuhren zu uns nach Hause. L hatte endlich die Gelegenheit, den beiden ihr Kinderzimmer zu zeigen. Weshalb wir gestern aufgeräumt hatten, weiß ich nicht mehr, denn das Kinderzimmer sieht nun schlimmer aus als zuvor. Die ersten fünfzehn Minuten nach dem Abholen aus der Schule brauchten die Mädchen ein wenig, um sich aufeinander einzustellen. Danach war die gemeinsame Zeit aber sehr entspannt.

Was heute schön war:

Joggen.
Ich brauchte am Vormittag frische Luft und den Kopf frei. Also zog ich meine Laufsachen an und drehte eine kleine Runde. Ich dachte über eine geäußerte Gehaltsforderung einer Mitarbeiterin nach. Wenn sich die Welt da draußen weiterhin so kapitalistisch entwickelt, zahlen wir bald mehr als überdurchschnittlich gut für Thüringer Verhältnisse … oder gehen vorher pleite. So gern ich allen Kolleginnen und Kollegen ihr Wunschgehalt zahlen möchte, so falsch fühlt sich das Ganze für mich an. Wir sind nun mal ein kleines Unternehmen und müssen für die monatlichen Umsätze hart arbeiten. Nach dem Lauf fühlte ich mich jedenfalls besser.

Sushi.
Mittags aß ich eine minikleine Portion Eat Happy Sushi. Das war wieder sehr lecker.

Sommerfest.
Mit den drei Ls fuhr ich nachmittags zurück zur Schule, um an dem für uns ersten Schulfest teilzunehmen. Es war unglaublich heiß. Ein richtiger Sommertag. Das Schulfest war sehr liebevoll gestaltet: es gab eine Boulderwand, etliche Spieltische und ein Fotomobil. Das Kuchenbuffet war so vielfältig, dass ich gar nicht wusste, welchen lecker aussehenden Kuchen ich zuerst probieren soll. Gegrillt wurde auch. Besonderes Highlight waren der Freiday-Song und die Modenschau, an der L teilnahm. Erst am Abend kehrten L und ich nach Hause zurück.

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