Tagebuch – 8. Juni 2023

Alltagsschnipsel

Gestern Abend legte ich bereits kurz vor halb zehn das Telefon beiseite und mich schlafen. Die Nacht war ruhig und störungsfrei. Die knapp eine Stunde mehr Schlaf merkte ich heute Morgen nach dem Aufwachen deutlich. Ich fühlte mich ausgeschlafener, ausgeruhter und allgemein fitter für den bevorstehenden Tag.
Sehr zu meiner Freude gab es am Morgen weder unnötige Hektik noch Streit. L zog sich recht schnell nach dem Wecken an und drehte ihre Badrunde. Wir konnten pünktlich die Wohnung verlassen.

Nachdem ich L bis zur Ampel vor der Schule brachte, fuhr ich mit dem Auto ins Büro nach Erfurt. Da dies mittlerweile zu meiner Routine geworden ist, hörte ich dabei ein Hörspiel von „Die drei ???“ und anschließend Musik. Die Autobahnen waren angenehm gefüllt, sodass ich gut vorankam.
Nachmittags waren nur einige Autos mehr auf den Straßen unterwegs. Ich kam somit auch auf dem Rückweg gut vorwärts. Diesmal hörte ich nur ein Hörspiel von „Die drei ???“ und keine Musik. Ich wäre beinahe Zeugin eines Unfalls geworden. Der Fahrer oder die Fahrerin eines Auto schlingerte auf der Überholspur umher, fuhr kurz darauf seitlich gegen die Leitplanke, schliff mit dem Fahrzeug einige Meter an dieser entlang, verursachte dadurch eine enorme Staubwolke, bekam das Auto aber wieder in den Griff und fuhr normal weiter. Glück gehabt!

Meinen Arbeitstag konnte ich entspannt beginnen. Ich hatte eine Stunde Zeit, um in Ruhe Dokumente auszudrucken, andere Unterlagen zu scannen und diese anschließend in die entsprechenden Ordner abzuheften.
Die zwei von meinem Kollegen/Freund M und mir geführten Mitarbeitergespräche liefen sehr gut. Wir bekamen wieder interessanten und nützlichen Input, konnten uns gemeinsam über aktuelle berufliche Themen austauschen und die Arbeit in den einzelnen Projekten auswerten. Ich merke immer wieder, wie unglaublich wichtig es ist, an unseren Kolleginnen und Kollegen dranzubleiben.
Das mit dem zweiten Geschäftsführer am späten Vormittag anberaumte Management Weekly verlief ebenfalls positiv. Dazu beigetragen hat natürlich auch, dass die nächsten Monate umsatztechnisch wirklich sehr gut aussehen.

Am Abend half ich L beim Aufräumen ihres Kinderzimmers. Morgen bekommt sie nämlich Besuch von zwei Klassenkameradinnen und wollte unbedingt ein ordentliches Zimmer präsentieren. Während ich nach einer Weile den Rest alleine aufräumte, übte L in der Küche in ihrem Deutschheft das Schreiben einiger Buchstaben, die ihr noch Probleme bereiten. Aufräumen und das Erledigen von Schulaufgaben fand freiwillig und ohne (großes) Genöle statt. Ich bin begeistert.

Gerade zieht ein Gewitter auf. Es grummelt und blitzt bereits. Zu regnen hat es ebenfalls begonnen. Ich bin gespannt, ob es dabei bleibt oder ob es draußen noch ordentlich abgehen wird.

Was heute schön war:

Kleidung nach Maß.
Um die Mittagszeit kam meine Schwiegermutter, also Ls Oma M, im Büro vorbei und brachte mir drei meiner Kleidungsstücke zurück. Sie war so lieb und änderte mithilfe ihrer Nähmaschine eine Hose und zwei Kleider, die mir zu weit waren. Dafür nahm sie vor ein paar Tagen sogar extra Maß.

Pizza.
Seit Tagen habe ich schon großen Appetit auf eine Pizza Funghi. Aus verschiedenen Gründen gab ich dem Verlangen bisher nicht nach. Zum heutigen Abendessen war es aber endlich soweit. Es handelte sich zwar lediglich um eine Tiefkühlpizza, aber lecker schmeckte sie dennoch.

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