Tagebuch – 2. Juni 2023

Alltagsschnipsel

In dieser Nacht schlief ich wieder wunderbar. Ich legte gestern Abend direkt nach meinen Italienischübungen über die App Duolingo das Telefon beiseite und fand aufgrund großer Müdigkeit sehr schnell in den Schlaf. Gegen halb vier morgens wurde ich wegen eines Plumpsgeräuschs kurzzeitig aus einem Traum gerissen. L hatte sich offenbar so gedreht und von der Bettmitte wegbewegt, dass sie aus dem Bett gefallen war. Das ist wirklich schon lange nicht mehr passiert. Wir kuschelten schnell und trockneten die Tränen, ehe wir beide bis zum Klingeln des Weckers störungsfrei weiterschliefen.

Den Großteil des heutigen Tages über war es bewölkt. Dadurch war es auch deutlich frischer als in den letzten Tagen. Die Bettwäsche hing ich trotz fehlender Sonne draußen zum Trocknen auf. Regen gab es leider wieder keinen. Die Böden sind bereits rissig vor Trockenheit.

Mein heutiger Arbeitstag war sehr produktiv. Ich musste am Morgen allerdings kurz durchatmen und die vielen, vor allen Dingen sehr kleinen, aber enorm wichtigen To-dos sortieren und aufschreiben, damit ich wirklich nichts vergesse. Anschließend arbeitete ich fast alles davon ab. Ein wunderbares Gefühl und ein toller Start in das Wochenende.

Was heute schön war:

Telefonat mit J.
Mit meiner Freundin J aus Dresden telefonierte ich zuletzt vor fünf Wochen. Irgendwie passte es nie oder es kam irgendetwas dazwischen. Heute aber nicht. Und so tauschten wir uns endlich wieder über die Dinge, die in den letzten Wochen so passiert waren, aus. J schreibt beispielsweise schon an ihrer Diplomarbeit. Ich erinnere mich nach wie vor sehr gut an die Zeit, als sie vor fünf Jahren mit dem Studium begann. Und diese fünf Jahre sind nun fast vorbei. Wahnsinn. 

Entspannung.
Um Ls und meinen Alltag mal wieder etwas zu entschleunigen, kauften wir nach dem Abholen aus der Schule nur ein paar Kleinigkeiten im Supermarkt ein und fuhren anschließend nach Hause.
Während L spielte und irgendwann hinter ihrem Tablet verschwand, schaute ich ihre Schulsachen durch und stieß dabei auf zwei vollständig und korrekt ausgefüllte Aufgabenblätter in Mathematik, auf die ihre Lehrerin sogar jeweils ein Lob hinterlassen hatte. Das freute mich sehr, findet L Mathe doch nur so mittel. Über ihr Schriftbild war ich ebenfalls positiv überrascht, als ich eines der Deutschhefte aufschlug. Es war deutlich erkennbar, dass sie sich beim Schreiben sehr viel Mühe gegeben hatte. Das hatte ich schon oft ganz anders gesehen.
Meinen Abend werde ich mit Lesen verbringen. Die vor wenigen Tagen entdeckte dreiteilige Buchreihe ist nach wie vor spannend und kurzweilig geschrieben und ich will wissen, wie es weitergeht.

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