Anfang des Monats legte ich in unserer Wohnung den Sicherungsschalter für die Nachtspeicherheizung um und beendete damit offiziell die Heizsaison. Ausgestellt hatte ich sämtliche Heizkörper und Thermostate bereits einen Monat zuvor.
Nun heißt es abwarten. Im Webportal meines Stromanbieters konnte ich sehen, dass die beiden Stromzähler zwischen Mitte Juni und Mitte Juli abgelesen und zwei Wochen später die Rechnungen erstellt werden. Das heißt ich weiß spätestens Anfang August, welche Nachzahlungen auf mich zukommen werden. Ich rechne nach wie vor mit einem großen Betrag und lege seit September so gut es geht Geld dafür zurück.
Ich werde den Sommer nutzen und mich intensiver mit dem richtigen Heizen mit solch einer Heizungsanlage beschäftigen, denn L und ich hatten im Winter in unserer Wohnung teilweise ganz schön gefroren.
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Ich glaube, ich habe in diesem Monat meine „Gabe“ erkannt. Ob dieses nun das richtige Wort dafür ist, weiß ich nicht. Es klingt etwas sehr hochtrabend.
Jedenfalls fiel mir beim Gespräch mit A, der Mama von Ls Schulfreundin E, wieder einmal auf, dass sich mir Menschen sehr schnell anvertrauen und von sich aus beginnen, ihre Lebensgeschichte zu erzählen oder (tiefe) Gedanken mit mir zu teilen. Das trifft auch auf verschlossene oder von Grund auf misstrauische Personen zu. Mit einer Mischung aus (unendlicher) Geduld und den richtigen Rückfragen an der richtigen Stelle oder zur richtigen Zeit war es mir bisher immer möglich, an alle (wichtigen) Informationen, die mich interessieren, heranzukommen. Immer.
Wenn ich so darüber nachdenke, ist das schon eine interessante „Fähigkeit“ …
Für mich ist und war es immer schon selbstverständlich, die erhaltenen Informationen für mich zu behalten und nicht nach Außen zu tragen.
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Der aufmerksamen Leserschaft mag vielleicht aufgefallen sein, dass J seit geraumer Zeit keine Erwähnung mehr im Blog findet. Das liegt daran, dass wir seit Mitte April getrennte Wege gehen und nun wieder ausschließlich „nur“ Arbeitskollegen sind.
