Unser Pfingstwochenende 3/3

Alltagsschnipsel

Ich habe sehr gut auf der neuen Schlafcouch im Gästezimmer meiner Eltern geschlafen. Das war diesmal gar kein Vergleich zur Nacht davor.
Um kurz vor acht Uhr wachte ich heute Morgen gleichzeitig mit L auf, die wieder elf Stunden geschlafen hatte. Ehe ich aufstand, las ich noch einige Seiten in meinem aktuellen Buch.

Zum Frühstück gab es wieder ein Croissant und meinen geliebten Schokocappuccino.
Direkt im Anschluss bestellte ich gemeinsam mit L Schulmittagessen für die kommenden drei Wochen. Ich bin froh, rechtzeitig daran gedacht zu haben. L hätte morgen zwar ein Mittagessen erhalten, aber so ist es mir doch lieber.
Da meine Eltern am Erfurter Hauptbahnhof noch ein paar Besorgungen zu erledigen hatten, nutzten L und ich die Zeit und gingen auf den in der Nähe zur Wohnung befindlichen Spielplatz.

Am späten Vormittag fuhren wir vier mit der Straßenbahn bis zum Gothaer Platz. Von dort aus gingen wir zum (Wirtschafts-)Eingang des EGAparks und liefen über den kleinen Wald hoch in Richtung der zahlreichen Blumenbeete.


L wollte unbedingt ins Danakil, ein Wüsten- und Urwaldhaus, gehen. Ich begleitete sie, während meine Eltern in einem der Cafés Platz nahmen und etwas tranken. Für mich war es heute erst der zweite Besuch. L war schon einige Male dort. Mir gefiel der Rundweg sehr gut.


Wir verbrachten einige Zeit auf dem Spielplatz, ehe es für L und mich je eine Eistüte mit zwei Kugeln Eis gab. Bevor wir den EGApark wieder verließen, besuchten wir in Halle 1 noch die Blumenausstellung.

Am Nachmittag gab es ein spätes Mittagessen für uns alle, bei dem vor allem L ordentlich zulangte.
Leider war es für uns dann an der Zeit, unsere Tasche zu nehmen und uns bei meinen Eltern zu verabschieden und für die schönen Tage zu danken. Wir steuerten zuerst die Tankstelle an und tankten das Auto voll. Anschließend fuhren wir zum Erfurter Hauptfriedhof. Wir hatten Friedhofsdienst und statteten Ms Grab einen Besuch ab. Wir säuberten das Grab, entfernten verwelkte Blumen und gossen die restlichen Pflanzen.


Auf der Heimfahrt hörten wir ein Hörspiel von „Die drei ???“ und im Anschluss eines von Conni. Die Autobahnen waren leer. Wir kamen gut und entspannt voran. Auf der Gegenfahrbahn sah das allerdings anders aus. Es muss dort wohl einen Unfall gegeben haben, der dazu führte, dass es sich einige Kilometer staute. Da hatten L und ich wirklich Glück. Eine Viertelstunde, bevor wir zu Hause ankamen, schlief L ein, war aber nach dem Abstellen des Fahrzeugs auf unserem zur Wohnung gehörenden Parkplatz gleich wieder wach und gut drauf.

Wieder in der Wohnung angekommen, räumte ich unsere Reisetausche aus. Den restlichen Abend werden L und ich gemütlich ausklingen lassen. Ich möchte unbedingt in meinem spannenden Buch weiterlesen. Und meine Italienischübungen wollen auch noch erledigt werden. 

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