Unser Pfingstwochenende 1/3

Alltagsschnipsel

Halb acht wachten L und ich heute Morgen nach einer störungsfreien und erholsamen Nacht auf. 

Allzu lange hielt es uns nicht im Bett. Während L ihre Spielsachen für unser Wochenende bei meinen Eltern in Erfurt zusammensuchte, packte ich unsere Reisetasche. Parallel dazu bereitete ich das Frühstück vor. Mein heiß geliebter Schokocappuccino durfte genauso wenig fehlen wie ein Brötchen mit Margarine und Kirschmarmelade für L.

Nach dem Essen hüpfte ich unter die Dusche und machte mich ausgehfertig. L ruhte sich derweil wegen leichter Bauchschmerzen im Bett aus. Das half glücklicherweise.

Nachdem ich (endlich) einige Nachrichten beantwortet hatte, brachten L und ich den Müll raus, warfen einen Brief in den gelben Postkasten ein und beluden das Auto. 
Auf der Fahrt nach Erfurt hörten wir zuerst ein Hörspiel von „Die drei ???“ und anschließend von Conni.

Keine neunzig Minuten später parkten wir das Auto in der Nähe der Wohnung von Ls Oma M. Diese war wie angekündigt nicht zu Hause. Ich legte ihr meine drei Fahrradtaschen auf die Couch, fand Gefallen an zwei Oberteilen, die sie ausgesondert hatte, schnappte mir die kleine Aufmerksamkeit für L zum Kindertag am kommenden Donnerstag und machte mich mit L wieder auf den Weg zum Auto.

Kurz nach um zwölf trudelten wir bei meinen Eltern ein. Bevor es zum Mittagessen selbst gemachte Kartoffelsuppe gab, malten L und ich noch ein bisschen.

Meinem Papa hatte ich versprochen, ihn noch mal in den Gartenmarkt zu begleiten. Wir machten uns direkt nach dem Mittagessen auf den Weg zu Dehner. Mein Bruder und ich schenkten ihm zum Vatertag einen Dehner-Gutschein, den er heute einlösen konnte. Für meine Zimmerpflanzen kaufte ich einen Sack Blumenerde. Ich hatte es ihnen versprochen.
L war währenddessen mit meiner Mama auf dem Spielplatz.

Am Nachmittag gingen wir vier hinunter in den zum Wohnhaus gehörenden Hof und Garten. Es war bestes Wetter, um den Grill anzuheizen. Während mein Papa sich um das Grillen und meine Mama um das Ambiente kümmerte, spielten L und ich vor und nach dem Essen mit dem Ball.


Abends schauten wir die Hälfte einer Komödie über Disney+, ehe L den Wunsch äußerte, ins Bett gehen zu wollen. Kurz nach halb neun war sie bereits eingeschlafen. 
Meine Eltern haben vor wenigen Wochen das Gästezimmer neu gestaltet. L und ich sind nun die ersten, die  in den nächsten zwei Nächten auf der neuen Schlafcouch schlafen dürfen.


Bevor ich gegen 22 Uhr schlafen gehen werde, absolviere ich meine Französisch-Übungen auf Duolingo und lese ein paar Seiten in einem neuen Buch.

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