Meine Nacht war gut. Ich bin gestern Abend etwas später ins Bett gegangen, weshalb es mir heute Morgen kurz vor dem Klingeln des Weckers schwer(er) fiel, richtig wachzuwerden. Das Müdigkeitsgefühl verflüchtigte sich zum Glück sehr schnell.
Der Arbeitstag war wie gestern auch sehr produktiv. Ich konnte viele Dinge meiner To-do-Liste abhaken. Es handelte sich hierbei auch um einige Punkte, die ich schon ein paar Tage mit mir herumschleppe. Das war zum Feierabend ein wunderbar befreiendes Gefühl.
Was heute schön war:
Nachmittagsspaziergang.
Bevor ich L von der Schule abholte, lief ich den vorgestern entdeckten Waldweg entlang. Ich kam heute aus der anderen Richtung, bog von der Straße kommend in den Waldweg ab und stellte schnell fest, dass ich beim letzten Mal schon fast bis zum Ende gelaufen war. Von der Schönheit meiner Umgebung war ich wieder sehr begeistert. Was für ein herrlich ruhig gelegener Weg inmitten der Stadt.


Friseurbesuch.
Vor elf Monaten war ich das letzte Mal beim Friseur. Grundsätzlich hätten auch noch weitere Monate vergehen können. Allerdings schaute ich mir vor einigen Wochen meine Haarspitzen an und stellte fest, dass nahezu jedes einzelne Haar Spliss hat. Vor einem Monat rief ich in einem Friseursalon an und vereinbarte einen Termin für den heutigen Tag.
Eine halbe Stunde lang wusch, schnitt und föhnte die Friseurmeisterin an meinen Haaren herum. (Ich ließ mir die Haare etwa fünf Zentimeter kürzen.) So schnell war ich noch nie fertig. Mit einem großzügigen Trinkgeld zahlte ich für meine langen Haare sechzig Euro. Auch dieser Preis überraschte mich positiv, zahle ich normalerweise über achtzig Euro.
Auch wenn es nicht offensichtlich ist, dass ich heute beim Friseur war, merke ich den Unterschied sehr deutlich. Meine Haare glänzen wieder und fühlen sich alles in allem gesünder an.
Spontaneinladung.
L und ich fuhren am späten Nachmittag in ein Einkaufscenter. Dort wollten wir eine Pizza essen. Auf dem Weg zur Pizzeria stolperten wir in eine Buchhandlung und versackten ein wenig. Als L kurz darauf ihre Schulfreundin E mit ihrer Mama A entdeckte, wurde aus unserem „Wir wollen nur mal gucken“-Aufenthalt ein sehr langer. Während die Mädchen durch die Buchreihen stromerten, unterhielt ich mich sehr nett mit Es Mama.
Irgendwann verließen wir nach vorheriger Einladung von A gemeinsam das Einkaufscenter und gingen mit zu den beiden nach Hause, die ganz in der Nähe wohnen. Die Mädchen spielten im Kinderzimmer, tanzten uns wenig später zu mehreren Liedern vor und hatten viel Spaß zusammen. A und ich unterhielten uns derweil in der Küche weiter. A spendierte uns zwei Tiefkühlpizzen, die wir am Abend gemeinsam aßen.
Was für ein toller Abend. Und komplett spontan und zufällig. Es war wunderbar, mich so lange ungestört mit A über alle möglichen Themen unterhalten zu können. Sie bot mir sogar von sich aus an, L hin und wieder von der Schule mitzunehmen, damit die Mädchen nachmittags gemeinsam spielen können.
