Geschlafen hatten L und ich in dieser Nacht sehr gut. Erstmals seit Wochen ließ ich über Nacht das Fenster im Schlafzimmer geöffnet. Am Morgen war der Raum angenehm herunter gekühlt.
Aufgewacht bin ich heute bereits kurz nach fünf Uhr. Ich schlief nach einer Weile wieder ein und fühlte mich beim Klingeln des Weckers leicht gerädert, da ich mitten aus einer Traumphase gerissen wurde. Zum Glück hielt dieser Zustand nicht lange an.
Der heutige Arbeitstag war unglaublich produktiv. Ich schaffte sehr viel von meiner To-do-Liste. Wenn es doch immer so wäre …
Für meinen Geschmack war es mir heute zu kalt. Während in der Wohnung angenehm warme, kreislauffreundliche Temperaturen herrschten, wehte draußen ein eisiger Wind bei grauer bis schwarzer Bewölkung. Ab und an nieselte es. Wenn ich gestern und vorgestern nicht bei den Frühsommertagen dabei gewesen wäre, würde ich die warmen Tage nicht glauben.
Was heute schön war:
Joggen.
Die Mittagspause nutzte ich für einen kleinen Lauf. Ich lief erstmals eine komplett andere Strecke. Diese gefiel mir so gut, dass ich beim nächsten Mal wieder diesen Weg entlanglaufen möchte. Mir half die heutige Sporteinheit sehr beim Sammeln und Verarbeiten meiner Gedanken. Laufen macht wirklich den Kopf frei!
Einkaufsbummel.
L benötigt am Donnerstag einen Schuhkarton für den Kunstunterricht. Da wir so etwas nicht zu Hause haben und L ohnehin neue Schuhe für das Frühjahr und den Sommer benötigte, fuhren wir nach der Schule in ein Einkaufscenter und holten ihr ein Paar Sandalen für den (Schul-)Alltag und ein Paar goldene Lackschuhe für die Hochzeit meines Bruders und J. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ihr die Schuhe im Oktober noch passen werden.
Zum Abendessen nahmen wir uns Gebratenen Reis mit nach Hause.
Saxophon spielen.
Eine halbe Stunde widmete ich mich dem Stück „How Far I’ll Go“ aus dem Disneyfilm „Vaiana“. Ich druckte mir die Noten erneut aus, da ich auf dem ersten Ausdruck zu viele Änderungen/Notizen hinterlassen hatte und es allmählich unübersichtlich wurde. Diesen Song werde ich auf der Hochzeit meines Bruders und J spielen, wenn J zum Altar schreiten wird.
Ich merkte heute sehr deutlich, dass mein Ansatz besser geworden ist. Mir fiel es leichter, leise zu spielen. (Ich will die Nachbarn hier ja nach wie vor nicht stören.) Dabei kam mir eine brillante Idee: Wenn L und ich im August gemeinsam in den Urlaub fahren, nehme ich mein Saxophon mit. Dort wo wir hinfahren, stört es nämlich niemanden, wenn ich an drei oder vier Tagen für ein paar Minuten laut übe.
