Die Nacht war ruhig und erholsam. Etwa zehn Minuten vor dem Klingeln des Weckers wachte ich auf. L fiel es deutlich schwerer, aus dem Bett zu kommen und sich für die Schule fertig zu machen.
Ab heute Nacht wird L wie ich kurze Schlafkleidung tragen. Durch die wärmer gewordenen Tage hat sich unsere Dachgeschosswohnung aufgeheizt. Gestern hatte sie ganz schön geschwitzt.
Da für morgen Regen vorausgesagt wurde, nutzte ich den warmen Tag, um Handtücher zu waschen und diese draußen aufzuhängen. Nur zwei Stunden später musste und wollte ich die Wäsche wieder abnehmen, denn es wurde Rasen gemäht und ich hatte wenig Lust, die Handtücher deswegen erneut waschen zu müssen. Es war mittags schon so warm, dass alles vollständig in der Sonne getrocknet war.
Beim Wäsche aufhängen und abnehmen war es wieder da: mein Ostseegefühl. Es war sonnig-bewölkt, warm, aber nicht zu warm und eine leichte Brise wehte. Diese wunderbare Konstellation verbinde ich mit der Ostsee im Sommer.
Ich glaube, L und ich sollten der Ostsee in diesem Jahr wohl doch noch mal einen Besuch abstatten – und wenn es nur für ein Wochenende ist.
Mein heutiger Arbeitstag war angenehm. Ich beantwortete zahlreiche E-Mails, die in den letzten freien Tagen eingetrudelt waren. Zwischen und nach meinen Terminen kümmerte ich mich um das Organisatorische für zwei Schülerpraktikanten, die in Kürze bei uns sein werden. Als das Tool Personio wieder Urlaubsanträge zuließ, denn das ging seit Freitag Mittag nicht mehr, übertrug ich bei einigen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits beantragten und genehmigten Urlaub für dieses Jahr. Ich mache drei Kreuze, wenn alle Daten umgezogen sind.
Was heute schön war:
Morgen- und Nachmittagspaziergang.
Nachdem ich L heute Morgen an der Ampel verabschiedet hatte, lief ich noch eine kleine Runde durch die Gegend. Es ist wirklich unfassbar grün geworden.
Einen längeren Spaziergang machte ich am Nachmittag, als L neue Tanzschritte während ihrer Kindertanzstunde lernte. Dabei entdeckte ich einen mir noch unbekannten Waldabschnitt. Unendlich viel Zeit hatte ich leider nicht. Irgendwann möchte ich aber herausfinden, wohin der Waldweg führt.

Rückenübungen.
Statt laufen zu gehen, machte ich in meiner Mittagspause sechs Rückenübungen à fünfzehn Wiederholungen. Das tat meinem Rücken sehr gut. In dieser Woche werde ich aber eine Runde laufen. Kreislaufbedingt war mir das heute aber leider nicht möglich.
Markkleeberger See.
Abends nach der Tanzstunde liefen L und ich von der Tanzschule aus zu einem Strandbereich des Markkleeberger Sees. Mit je einer Kugel Eis in der Waffel suchten wir uns kurz darauf einen halbschattigen Platz direkt am Wasser. L spielte in Unterwäsche in und am See und ich genoss es, mit dabei zu sein. (Mir ist das Wasser noch viel zu kalt.) Frisbee spielten wir zwischendurch auch.
