12 von 12 im Mai

Alltagsschnipsel

Gegen 22 Uhr beendete ich gestern schweren Herzens meinen Tag. Gern hätte ich noch weiter in meinem Buch gelesen, aber die Vernunft siegte. L schlief bereits.
Unsere Nacht war ruhig. Bis kurz nach sechs am Morgen schlief ich durch. An meine Träume kann ich mich nicht erinnern.


Als dieses erste Bild des heutigen Tages entstand, waren L und ich bereits aufgestanden und hatten unsere Badrunde mit Zähne putzen, anziehen und Haare kämmen gedreht. Da ich ins Büro nach Erfurt fahren wollte, bereitete ich nicht nur L, sondern auch mir Frühstück vor.


Wie gestern auch faszinierten mich die Wolken am Himmel. Ich mag diesen morgendlichen Anblick sehr, der sich L und mir nahezu täglich auf dem Weg zum geparkten Auto bietet. Die vielen verschiedenen Farben und Gerüche, die der Frühling mit sich bringt, finde ich wunderbar. Ich bin immer wieder dankbar, an keiner Allergie zu leiden. So kann ich den Frühling und Sommer in vollen (Atem-)Zügen genießen.


Nachdem ich L bis zur letzten Ampel in der Nähe ihrer Schule begleitet hatte, fuhr ich mit dem Auto los in Richtung Erfurter Büro. Sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt hörte ich wieder je ein Hörspiel von „Die drei ???“ und im Anschluss daran Musik, bei der ich wie immer mitsang. Hinwärts waren die Autobahnen nahezu leer. Rückwärts war es sehr windig und es fuhren einige Autos mehr mit mir auf den Autobahnen als am Morgen.
(Auf diesem Bild ist nun wirklich nicht zu übersehen, dass ich im Auto mal wieder saugen und Staub wischen könnte.)


Direkt bei unserem Büro fließt die Gera entlang. Immer wenn ich in der Nähe des Büros in Erfurt angekommen bin, gilt mein erster Blick den Enten. Leider konnte ich noch keinen Nachwuchs entdeckten. Ich hoffe, dass es in diesem Jahr kleine Entenküken geben wird. Im vergangenen Jahr lagen die gelegten Eier irgendwann mit Rissen und aufgebrochen in den Nestern.


Die Rückseite des Doms bekam ich am Vormittag auch zu Gesicht, als ich gemeinsam mit meinem Kollegen/Freund M nach einem informativen Gespräch mit unserer Kollegin S in der HR-Abteilung das Bürogebäude unserer Muttergesellschaft verließ. Wir hatten drei Anliegen und konnten diese innerhalb einer Stunde besprechen und aus meiner Sicht auch gute Lösungen finden. Nun gilt es „nur“ noch, diese umzusetzen.


Viertel nach elf, also Viertel zwölf, machte ich mich auf den Weg zu einer Postannahmestelle und passierte auf dem Weg dorthin den Theaterplatz mit meinem Lieblingsbaum, den Petersberg, den Erfurter Domplatz, auf dem unter anderem die Severikirche und der Maibaum stehen, und die Marktstraße.
Ein Kollege, der heute Geburtstag hat, wird einen Gutschein von einem Outdoorladen erhalten. Dieser wurde vorgestern nicht wie erwartet im Briefkasten unserer Firma zugestellt. Angeblich traf der Postbote/die Postbotin niemanden im Büro an. Als ich wenig später das riesige Paket öffnete, zog ich einen kleinen Gutschein heraus, der locker in den Briefkasten gepasst hätte. Sinnlos.


Bevor ich ins Büro zurückkehrte, kaufte ich im Supermarkt beim Domplatz Milchalternativen und verschiedene Sorten Eis. Beides war uns wieder ausgegangen. Die Freude meiner Kolleginnen und Kollegen über das Eis war riesig.
Ich fand es toll, heute mal wieder selbst Büroeinkäufe tätigen zu können. Durch meinen Umzug sind diese weniger geworden.
Ich nutzte meine Büroanwesenheit auch, um Briefmarken, Getränke und den Obstkorb nachzubestellen.


Normalerweise ist dieser Parkplatz, auf dem mein Auto steht, wenn ich ins Büro gehe, gegen Mittag an einem Freitag viel leerer als hier ersichtlich.
Kurz vor 14 Uhr fuhr ich nach Leipzig zurück. Ich wollte nicht allzu spät bei L an der Schule sein.


Bevor ich am späten Nachmittag noch ein Stündchen arbeitete, fuhren L und ich noch kurz auf einen Spielplatz. Wir fuhren einfach drauflos und landeten schließlich auf diesem Spielplatz, der auf dem Bild zu sehen ist. Im Sommer lässt es sich hier prima mit Picknickdecke und entsprechendem Picknick verweilen.
Am Abend hatte L die Idee, essen zu gehen. So machten wir uns nochmals auf den Weg. Wir aßen in einem vietnamesischen Restaurant. Uns schmeckte es beiden sehr gut. Ich überlege, mit L an meinem Geburtstag auch wieder hierher zu kommen.

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