Tagebuch – 8. Mai 2023

Alltagsschnipsel

L und ich haben nachts gut und störungsfrei geschlafen. An (lustige) Träume erinnerte ich mich nach dem Aufwachen nicht mehr.

Als ich am Samstag Bargeld bei der Sparkasse holte, sprach mich in der Filiale ein älterer Mann um die siebzig Jahre (oder älter) an. Offenbar ging seine getätigte Überweisung über das Terminal nicht durch und ich sollte mal mit schauen. Über diese Begegnung dachte ich auch heute nach, denn der Mann kann froh sein, an mich geraten zu sein. Allmählich verstehe ich, weshalb es immer noch (ältere) Menschen gibt, die auf den Enkel*in-Trick hereinfallen. Hätte ich mich nicht wegen meiner guten Erziehung weggedreht, hätte ich problemlos seine Pin-Eingabe mitverfolgen können. So fiel mein Blick lediglich auf die Kontostände seiner beiden angezeigten Konten. Mir ist nun ebenfalls klar, wie der durchschnittliche (Spar-)Betrag auf dem Konto eines Deutschen/einer Deutschen zustande kommt. Ich wünschte, ich hätte so viel Geld auf meinen Konten liegen. Nun denn … jammern ändert daran auch nichts. Ich riet dem Mann jedenfalls, sich am besten am Montag noch mal hierher zu begeben und mit einer Sparkassen-Mitarbeiterin zu sprechen.

Mein heutiger Arbeitstag bestand vor allem am Vormittag aus einigen Terminen. Den Rest der Zeit widmete ich mich unseren monatlichen Auslagen und dem Tool Personio, bei dem mir erneut Unstimmigkeiten und fehlende Informationen auffielen, die ich weiterleitete. Teilweise muss ich warten, bis mir die Informationen zur Verfügung stehen, ehe ich unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weitere Daten zur Einsicht hochladen kann.

Nachmittags ging L das dritte Mal zum Kindertanz. Es war wohl sehr anstrengend, machte aber Spaß.

Was heute schön war:

Rückenübungen.
Gestern Abend und heute Morgen rieb ich meinen unteren Rücken mit einem Schmerzgel ein. Das half schon viel. Ein paar Minuten meiner Mittagspause widmete ich heute ebenfalls meinem Rücken, in dem ich sechs verschiedene Übungen machte, die genau diesen Bereich des Rückens stärken sollen. Ich werde nun versuchen, wenigstens ein-, besser zweimal wöchentlich diese Übungen durchzuführen.

Eis essen.
Es war sonnig. Es war warm. Ich hatte eine Viertelstunde Zeit. Und rein zufällig befand sich in unmittelbarer Nähe eine Eisdiele.

Nachmittagsspaziergang.
Während L tanzte, lief ich im Sonnenschein entspannt durch die Gegend. Die Gerüche, die Farben, die Wärme … mein kleiner Spaziergang war herrlich. Nebenbei trank ich aus meinem Thermobecher eine Heiße Schokolade.

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