Nach meinen Französischübungen auf Duolingo schlief ich gestern Abend gleich ein. Ich war schon während der Rückfahrt vom Hanamifest nach Hause sehr müde. Die Nacht war wieder erholsam und ruhig. Ich träumte allerdings sehr viel. (Der Vollmond steht unmittelbar bevor, richtig?) Ich erinnere mich an einen langen Traum, in dem ich wie ein Crewmitglied bei Star Trek lebte. Das Raumschiff war allerdings mein Auto. Auch L träumte wildes Zeug zusammen. Sie erzählte mir am Morgen nach dem Aufwachen, ich hätte im Laden etwas, das sie sich von ihrem Taschengeld kaufen wollte, in Brand gesetzt.
Zum Frühstück aß L dasselbe wie gestern. Ich hingegen kümmerte mich um die Picknickreste. Obwohl es erst kurz nach um neun war, futterte ich genüsslich Kappa Maki Sushi und Kartoffelsalat. (Ich gehöre zu den Menschen, die auch morgens nach dem Aufstehen kein Problem damit haben, deftige Speisen zu essen. Ich würde auch Klöße, Rotkraut und (veganen) Braten mit Genuss verspeisen.)
Was heute schön war:
Vormittagsspaziergang.
L wollte spazieren gehen. Freiwillig. Diese Chance konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen. Anfang der Woche entdeckte ich einen uns noch unbekannten Spielplatz in Markkleeberg in sehr ruhiger Lage. Wir machten uns am späten Vormittag auf den Weg dorthin. L spielte eine Weile mit ihrer Puppe, während ich die Wärme der Sonne genoss.
Da L ihren Roller dabeihatte, stimmte sie einem kleinen Spaziergang im Sonnenschein zu. Dieser endete rein zufällig vor der Eisdiele. Jede von uns holte sich eine Kugel Kiwieis, die unglaublich lecker schmeckte.



Walpurgisnacht.
Am Nachmittag brachen L und ich zum Festanger in Markkleeberg auf. Dort fand eine Veranstaltung zur Walpurgisnacht statt – mit Rummel, Live-Musik und Maifeuer. Was soll ich sagen?! Wir wurden nicht enttäuscht. So eine liebevolle und vor allen Dingen kinderfreundliche Veranstaltung kenne ich aus Erfurt zur Walpurgisnacht gar nicht. Es war wunderbar und L und ich genossen jede einzelne Minute unserer Anwesenheit. Wir aßen abends noch ein Softeis und schauten ein wenig ins Maifeuer, bei dem sogar eine Hexe verbrannt wurde. Da ich sehr durchgefroren war und wir morgen auch einiges vorhaben, machten wir uns kurz vor 20 Uhr auf den Heimweg. Im nächsten Jahr kommen wir auf alle Fälle wieder hierher!









