Meine Nacht war nur so mittelgut. So richtig abschalten und zur Ruhe kommen wollte mein Kopf leider nicht. Da ich mich morgens nach dem Klingeln des Telefonweckers jedoch nicht gerädert fühlte, bekam ich offenbar trotzdem genug Schlaf. L schlief zum Glück sehr gut.
Den heutigen Arbeitstag nutzte ich neben meinen Terminen zum einen für die Nachbereitung eines Meetings, das bereits vor zwei Wochen stattfand. Morgen findet nämlich der Folgetermin statt, sodass es höchste Zeit war. Wir besprechen in einer kleinen Gruppe, wie wir unseren Onboardingprozess von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Firma verbessern können. Zum anderen kümmerte ich mich darum, dass im Laufe dieser Woche neue Gehälter auf unseren Konten eingehen, und kaufte für zwei Android Developer Tickets für die Droidcon in Berlin.
Direkt nach der Schule fuhren L und ich zur Schnupperstunde beim Kindertanzen für Kinder im Alter zwischen sechs und acht Jahren. Während L eine Dreiviertelstunde tanzte, saß ich vor der Tanzschule und genoss die Wärme der Sonnenstrahlen. Beim nächsten Mal, denn L gefiel es so gut, dass ich gleich den Vertrag unterschrieb, werde ich entweder spazieren und/oder einkaufen gehen oder eine Heiße Schokolade trinken. Eine Laufeinheit könnte ich ebenfalls unterbringen. Mal sehen. Ich finde es jedenfalls sehr gut, dass wir auch an anderen Tagen in der Woche zum Tanzen vorbeikommen können und nicht ausschließlich auf den Montag festgelegt sind.
Was heute schön war:
Morgenspaziergang.
Weil ich nun mal so bin, fuhr ich am Morgen mit dem Auto kurz zur Tanzschule. (Zuvor setzte ich L natürlich an der Schule ab.) Ich wollte wissen, ob es genug Parkmöglichkeiten vor Ort gibt und wo das Kindertanzen überhaupt stattfinden soll. Die Tanzschule befindet sich in der TriGaleria in Markkleeberg. Den Namen hatte ich mehrfach auf Plakaten gelesen, war bisher aber noch nicht dort. Zu meiner Überraschung entdeckte ich in dem kleinen Einkaufszentrum eine weitere Sparkassenfiliale, den Lebensmittelmarkt Konsum, eine Eisdiele, eine Physiotherapie, einen Friseur, die Tanzschule … Die Umgebung rund um die TriGaleria ist wunderschön. Es ist ruhig und es gibt viele Wege, die ich in den nächsten Wochen erkunden werde.

Joggen.
Meine Mittagspause nutzte ich heute, um das zweite Mal in diesem Monat (und Jahr) laufen zu gehen. Ganz so motiviert wie Anfang April war ich dieses Mal zwar nicht, aber ich legte dennoch 4,4 Kilometer in dreißig Minuten zurück. Beim nächsten oder übernächsten Mal werde ich auf fünf Kilometer erhöhen.
Saxophon spielen.
Eine halbe Stunde am Abend spielte ich auf meinem Alt-Saxophon, wegen der Nachbarinnen und Nachbarn natürlich in piano, um den Song für Js Einmarsch auf ihrer und der Hochzeit meines Bruders zu üben. Ich kam ein gutes Stück weiter, vermerkte Erkenntnisse und Änderungen auf den Notenblättern und werde allmählich auch sicherer. Spaß machte mir das Spielen heute obendrein.
