Meine Nacht war nur mittelgut. Als ich gestern um kurz vor zehn Uhr schlafen ging, war ich offenbar noch nicht müde genug, um schnell einschlafen zu können. Es dauerte sehr lange, ehe ich einigermaßen zur Ruhe fand. L hingegen hatte eine ruhige und störungsfreie Nacht hinter sich.
Viertel nach sieben am Morgen (also Viertel acht) fuhr ich gemeinsam mit meinen Kollegen A und H mit dem Auto ins Büro nach Erfurt und am Nachmittag aufgrund des Streiks der Deutschen Bahn auch wieder zurück nach Leipzig. Auf der Hinfahrt unterhielten wir uns angeregt über die zahlreichen Möglichkeiten, Geld zu investieren, im besten Fall zu vermehren, aber im Ergebnis doch eher zu verspielen. (Bei diesem Thema war ich raus, aber ich hörte amüsiert und aufmerksam zu.) Die Rückfahrt fiel wesentlich schweigsamer aus. Wir werteten den heutigen Workshop aus, waren aber alle sehr müde vom Arbeitstag.
Seit zwei Tagen meckert mein Körper mit mir. Er will Pause und Ruhe. Als ich am Abend alle Aufgaben erledigt hatte, war ich fix und fertig. Ich spürte in jeder einzelnen Zelle meines Körpers sehr deutlich stärkere Stress- beziehungsweise Erschöpfungsanzeichen. Das Wochenende werde ich nun ausschließlich für meine Erholung nutzen. Ich werde kaum etwas im Haushalt und im Allgemeinen auch nur das Allernötigste erledigen.
Was heute schön war:
Teamfrühstück.
Zum Auftakt unseres heutigen Workshops veranstalteten wir ein Teamfrühstück mit sechs verschiedenen Variationen belegter Brötchen, die wir vor zwei Wochen in der Bäckerei schräg gegenüber unseres Büros vorbestellt hatten. Diesmal war definitiv für jeden Geschmack etwas dabei.



Workshop.
Von 09:30 Uhr bis kurz nach 15 Uhr fand heute der zweite Teil unseres Workshops für ein neues Firmenleitbild statt. Nahmen beim ersten Mal noch sechzehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teil, waren es diesmal aufgrund von Krankheit und Urlaub „nur“ noch zwölf.
Nach einer kurzen Einleitung mit Rückblick, was wir Ende März 2023 erarbeitet hatten, sollten wir im ersten Teil nun herausfinden, wie wir die Firma jetzt und in Zukunft und wie wir uns selbst in der Firma sehen. Es kamen wieder spannende Aussagen ans Tageslicht.
Im zweiten Teil diskutierten wir über die Stärken unserer Firma. Da wir uns stellenweise in Detaildiskussionen verloren, wird es beim dritten Workshop im Laufe der nächsten Wochen an dieser Stelle weitergehen.
Eis essen.
M, die Mama einer von Ls Schulfreundinnen, war so lieb und holte L am Nachmittag mit von der Schule ab. So musste ich auf der Rückfahrt nach Leipzig nicht so hetzten. Als ich kurz vor 17 Uhr zurück war, lief ich zur Eisdiele gegenüber der Schule, setzte mich zu den anderen, die dort auf mich warteten, gönnte mir ebenfalls noch zwei Kugel Eis und versuchte zu entspannen.
