12 von 12 im April

Alltagsschnipsel

Die Nacht war sehr gut. L hatte weder Fieber oder erhöhte Temperatur noch daraus resultierende Fieberträume. Wir schliefen beide ohne Unterbrechungen bis zum Morgen durch. Ich erwachte bereits kurz nach halb acht und surfte noch ein wenig in Ruhe im Internet herum. Den heutigen Tag hatte ich schließlich noch Urlaub. L wachte eine Stunde später auf.


Als ich nach einer kurzen Badrunde die Küche betrat, fiel mein Blick zuerst auf die gestern gekauften wunderschönen Tulpen. L und ich konnten uns nicht einigen. Ich wollte die orangefarbenen, sie die gelb-pinken. Wir nahmen letztendlich beide.
Ich musste auch gleich wieder daran denken, dass ich bis vor wenigen Monaten strikt gegen den Kauf von Schnittblumen war. Ich verschenkte zudem nur Blumenkörbe. Mittlerweile hat sich das geändert. Der Winter war so lang und grau, dass ich irgendwann im Januar diesen Jahres damit anfing, mir vom Einkauf bunte, frische Blumen mitzunehmen. Seitdem habe ich auch nicht damit aufgehört.


Neben meinem heiß geliebten Schokocappuccino bereitete ich mir zum Frühstück eine Portion Cornflakes mit veganer Milch und einer Menge Obst zu. Ich hatte endlich mal wieder Appetit auf etwas Frisches zum Frühstück. L wollte lediglich Cornflakes mit Milch essen.


Nach dem Essen blieb ich am Küchentisch sitzen und widmete mich eine Viertelstunde lang meinem Lieblingsterminkalender „Ein guter Plan“. Wer gern Denkanstöße, Alltagstipps, Wochenübersichten und monatliche Auswertungen mag, dem sei dieser Terminkalender hiermit wärmstens empfohlen.

Den Vormittag nutzte ich für Tätigkeiten im Haushalt. Meine Zimmerpflanzen bekamen endlich wieder Wasser, ich bezog das Bett neu und räumte einen Oberschrank auf, in dem sich in den letzten Wochen einiges angesammelt hatte. Mit meinem Bruder telefonierte ich über eine Stunde.


Mittags fuhren L und ich nach Zwenkau.
Wie hielten zuerst fünf Minuten vor einem Gymnasium, dessen Lage und äußeres Erscheinungsbild ich mir ansehen wollte. (Man kann nie frühzeitig genug schauen, auf welche Schule L in drei Jahren wechseln könnte.)
Anschließend fuhren wir zum Hafen des Zwenkauer Sees. Eine halbe Stunde ist das Parken hier kostenlos. Wir entdeckten gleich einen sehr schönen Spielplatz. Ich erfreute mich am Anblick des Wassers und der Boote, während L rutschte und mit dem Bagger hantierte.
Es ist eindeutig ersichtlich, dass alles im Hafenbereich in Zwenkau auf den Tourismus im Sommer ausgelegt ist. Eine Ferienwohnung reiht sich an die nächste. Auch an Restaurants mangelt es nicht. Wenn L und ich im Sommer Lust auf viele Menschen haben, kommen wir sicher auch mal zum Baden an diesen See.


Nachmittags holten wir die gestern Abend von mir vorbestelle Magic Bag in einem vietnamesischen Restaurant ab. Es war wieder reichlich Essen in der Verpackung enthalten. L und ich konnten heute jede zweimal davon essen. Zum Essen dazu gab es selbst gemachten Bubble Tea, diesmal goss ich über die Lychee-Perlen lauwarmen Apfel-Feige-Tee.

Den restlichen Tag werden wir mit (vor-)lesen und fernsehen verbringen. Meine täglichen Duolingoübungen absolviere ich später auch noch. Da L Ferien hat und zudem krank ist, arbeite ich morgen und übermorgen von zu Hause aus. So kann ich ein wenig länger schlafen. 🙂

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