Tagebuch – 15. März 2023

Alltagsschnipsel

L und ich schliefen in dieser Nacht sehr gut. Weder gab es nächtliche Störungen durch Ls Bauchschmerzen noch Gedankenkarusselle, die einfach nicht stillstehen wollen. Das darf gerne in den nächsten Nächten so bleiben.

Unser Geschäftsforecast bis einschließlich Juni sieht sowohl von den Umsätzen als auch der Auslastung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter her sehr gut aus. Das ist ein wunderbares Gefühl, das sich bei mir heute durch ein leichtes Kribbeln im Bauch äußerte. Ich muss meine Energie dennoch bewusst einsetzen, denn bei meinem Abstimmungstermin nach dem Mittagessen hatte ich für etwa zehn Minuten ein körperliches Stressanzeichen, das mir aus dem vergangenen Jahr noch allzu vertraut war. Ich möchte diese Phase keinesfalls wieder für mehrere Wochen durchmachen müssen.

Was heute schön war:

Morgenspaziergang.
Nachdem ich L heute Morgen bereits an der Ampel verabschiedete und sie alleine die letzten Meter zur Schule ging, lief ich noch ein paar Minuten in der Gegend herum. Es dauerte nicht lange und eine Art Graupelschauer setzte ein. Der Spaziergang tat mir sehr gut. Es war zwar wieder winterlich kalt, aber die Luft war rein.


Saxophon spielen.
Ich nutzte eine Viertelstunde meiner Mittagspause und baute mein Alt-Saxophon nach vielen, vielen Monaten Pause zusammen. Das Holzblättchen sah noch nahezu unbenutzt und sauber aus, sodass ich es guten Gewissens an meinem Mundstück befestigen und sehr leise ein paar erste Töne anspielen konnte. (Ich weiß nicht, wie toll es die Nachbarn finden, wenn ich lautstark tröte.) Ich ließ kurz darauf die Pianobegleitung des Stücks, bei dem ich auf der Hochzeit meines Bruders und J Saxophon spielen soll, laufen … und musste lachend abbrechen. Mithilfe meines Bruders fanden wir schnell heraus, dass die Noten des Saxophons einen Halbton zu tief sind. Mein Bruder änderte daraufhin die Pianobegleitung um einen Halbton, sodass das Saxophon und das Piano wieder miteinander harmonieren. Nun steht meinem Üben in Zukunft nichts mehr im Wege.

Sport.
In nicht einmal zehn Minuten machte ich zweihundert jumping jacks in vier unterschiedlichen Ausführungen mit je fünfzig Wiederholungen. Ich verstehe mich manchmal selbst nicht, warum ich mich an so vielen Tagen nicht zum Sport motivieren kann.

Softeis.
Die Sonne schien. Das war für L und mich Grund genug, die Eisdiele, die wir im vergangenen Jahr häufiger nach der Schule aufgesucht hatten, zu besuchen. Für mich gab es ein leckeres Vanille-Waldmeister-Softeis und für L ein Zimteis. Das war lecker.

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