Tagebuch – 14. März 2023

Alltagsschnipsel

Geschlafen haben L und ich nur so mittelgut. Irgendwann in der Nacht wachte L auf und klagte über Bauchschmerzen. Schon wieder. Ich kraulte ihr ein wenig den Bauch, nickte aber immer wieder ein, was L nicht so gut gefiel. Irgendwann schlief aber auch sie wieder ein. Beim Klingeln des Weckers waren wir beide heute Morgen noch sehr müde.

Ich trage nahezu täglich schwarze Leggings. Die von mir im vergangenen Mai bestellten drei Hosen sind mittlerweile löchrig oder stellenweise zerrissen. Es wurde somit mal wieder Zeit, mir neue zu kaufen. Ich haderte ein paar Minuten mit mir, bestellte mir dann aber drei neue Hosen. Es kann ja nicht sein, dass ich schluderig herumlaufe.

Nach der Schule ging ich mit L in die Apotheke. Ich schilderte der Apothekerin jedes Detail von Ls Bauchschmerzen. Diese beruhigte mich und meinte, dass Kinder sehr oft unter Bauchschmerzen leiden und diese oft vom Kopf herrühren. Ich kaufte dennoch zwei Arzneitees. Schaden kann es ja nicht. L ist mittlerweile sehr genervt von den ständigen Bauchschmerzen.

Was heute schön war:

Morgenspaziergang.
Nachdem ich L in die Schule brachte, lief ich noch ein paar Minuten durch die Gegend und genoss die frische, warme Luft. Ich entdeckte sogar einen mir bis dato unbekannten öffentlichen Spielplatz, der eingebettet zwischen vielen Kleingärten liegt. L und ich werden diesen bei nächster Gelegenheit gemeinsam besuchen.


Geschenke eingepackt.
Da ich seit Dezember permanent mit einem Anruf der Schule rechne, in dem ich gebeten werde, L vorzeitig abzuholen, nutzte ich ein paar Minuten meiner heutigen Mittagspause, um Ls Geburtstagsgeschenke einzupacken. Nächste Woche ist es schon wieder soweit und meine kleine L wird sieben Jahre alt.

Wasserkocher.
Ende letzter Woche ging der Wasserkocher plötzlich nicht mehr. Es war auch nichts mehr zu machen. Ich bestellte also einen neuen, der heute Abend geliefert wurde. Ich habe mich darüber unglaublich gefreut, denn ich habe den Wasserkocher wirklich schmerzlichst vermisst. Er ist bei mir mehrmals täglich im Einsatz. Das Kochen von Wasser im Topf würde mich langfristig gesehen vermutlich in den Wahnsinn treiben.

Massage.
Ich wurde wieder von einer neuen Mitarbeiterin massiert. Auch diese spricht besser Englisch als Deutsch. Sie fand schnell meine verspannten Stellen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich und massierte mich insgesamt ganz fabelhaft. Ich habe morgen bestimmt etwas Muskelkater.

Lesen.
Abends begann ich in einem neuen Buch zu lesen. Ich machte es mir im Bett gemütlich, trank zuerst ein Glas mit unglaublich leckerem Fuze Tee und kochte mir anschließend noch eine Heiße Schokolade. Während des Lesens hörte ich dem Regen und dem Wind zu, die sich vor dem Dachfenster ein Duell lieferten. Mir wurde wieder bewusst, warum ich auch den Herbst so mag.

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