12 von 12 im März

Alltagsschnipsel

Heute ist der 12 März. Das bedeutet, dass heute viele Bloggerinnen und Blogger wieder bei der Aktion 12 von 12 mitmachen. Am zwölften eines Monats werden im Tagesverlauf viele Fotos gemacht. Zwölf davon werden am Abend im eigenen Blog präsentiert. Auch ich möchte in diesem Jahr regelmäßig teilnehmen.



Aufgewacht sind L und ich heute Morgen gegen acht Uhr auf der Schlafcouch meines Bruders und seiner Verlobten J. Demzufolge war unser erster Blick in den Raum ein anderer als normalerweise. Zu meiner großen Erleichterung war auch diese Nacht sehr gut. Den Schlafmangel der letzten Tage dürfte ich somit wieder ausgeglichen haben.



Gemeinsam frühstückten wir halb zehn am großen Esstisch. L aß gemeinsam mit meinem Bruder eine Schale Müsli, J und ich verspeisten je eine Toastscheibe. Mein Bruder bereitete extra für mich einen Schokocappucchino und für L eine warme Schokolade zu. Nach dem Frühstück teilten wir uns zu dritt in die Schokolade der zwei Kinder-Überraschungseier rein. L wollte nur die Spielzeuge.



Am späten Vormittag war es Zeit für Ls und meine Heimfahrt. Etwa zehn Minuten vor Abfahrt des Zuges kamen wir gemeinsam mit meinem Bruder und J am Münchener Hauptbahnhof an. Etwas irritiert liefen wir zunächst von Gleis 20 zu Gleis 22, ehe wir akzeptieren mussten, dass unser für 10:55 Uhr in der Abfahrt angekündigter Zug bereits um 10:42 Uhr losgefahren war.

Auf dem Weg zum Informationsschalter im Hauptbahnhof glaubte ich mich an eine E-Mail zu erinnern, die mir kurz nach der Buchung des Zuges zugesandt wurde. (Die Tickets kaufte ich bereits Ende Dezember oder Anfang Januar.) Es ist gut möglich, dass ich in dieser E-Mail über die vorzeitige Abfahrt des Zuges informiert wurde. Leider hat sich diese Information nie in der Deutsche Bahn App unter „Meine Tickets“ aktualisiert. Ich habe diese Benachrichtigung vor über zwei oder zweieinhalb Monaten schlicht und einfach vergessen. Der Mitarbeiter am Informationsschalter stellte mir direkt und unkompliziert eine Bescheinigung aus und sicherte mir obendrein zu, dass L und ich nun jeden beliebigen Zug zurück nach Leipzig nutzen dürfen.

L und ich verabschiedeten uns von meinem Bruder und J und stiegen wenig später in den ICE, der um 11:39 Uhr abfuhr. Glücklicherweise konnte ich uns noch am Gleis zwei Sitzplätze reservieren, denn der Zug war vollkommen ausgebucht.

Ich hatte mich bereits damit abgefunden, in Erfurt in einen anderen ICE, der uns nach Leipzig fahren sollte, umzusteigen. (Der Zug um 11:39 Uhr fuhr nicht über Leipzig, sondern über Halle (Saale).) Umso witziger war für mich, als L und ich auf Anraten eines Zugbegleiters via Lautsprecherdurchsage im Zug vorzeitig in Bamberg ausstiegen und in unseren ursprünglichen ICE einstiegen. Dieser Zug hatte es auf seiner Fahrt von München bis Bamberg irgendwie geschafft, eine Stunde Verspätung zu haben. Somit fuhren L und ich doch noch mit dem Zug, der dreizehn Minuten zeitiger aus München losfuhr. Kurz vor 15 Uhr kamen wir in Leipzig an.

Wir waren beide so hungrig, dass wir einen Zwischenstopp bei McDonald’s machten. Satt und zufrieden fuhren wir die letzten Kilometer mit der S-Bahn nach Markkleeberg.



Vor dem S-Bahnhof staunten L und ich nicht schlecht über die Schar an Narzissen, die am Freitag definitiv noch nicht zu sehen waren. Der Frühling kann nicht mehr weit entfernt sein.



Wieder zu Hause angekommen, bezog ich die Betten neu, stellte direkt die Waschmaschine mit der schmutzigen Bettwäsche an, verräumte den Inhalt unserer Taschen, nahm saubere Wäsche vom Wäscheständer, hing dort später die nasse Bettwäsche auf, räumte Ls chaotisches Kinderzimmer auf und den Geschirrspüler aus.

Bevor ich mich zu L, die schon wieder unter Bauchschmerzen litt, ins Bett kuschelte, aktualisierte ich meinen Terminkalender „Ein guter Plan“.



Den restlichen Abend werde ich mit meinen Duolingoübungen (Italienisch) und einem Buch oder einer Serie verbringen. L ist bereits müde und wird von mir in der nächsten halben Stunde ins Bett gebracht werden. Wir wollen es morgen wieder mit dem Schulbesuch versuchen. Zudem bin ich terminlich im Erfurter Büro verabredet.

Hinterlasse einen Kommentar