Gedanken- und Alltagsschnipsel im Januar

Alltagsschnipsel, Dies & Das

Dieser Januar war mindestens genauso grau und dunkel wie der im vergangenen Jahr, würde ich behaupten. An den zwei oder maximal drei Tagen, an denen in diesem Monat die Sonne schien, fühlte ich mich gleich wie ein anderer Mensch. Ich habe mir diese Tage sogar in meinem Terminkalender „Ein guter Plan“ positiv hervorgehoben. Obwohl ich das Vitamin D3 täglich einnehme, bin ich unfassbar müde und beende meine Tagesaktivitäten meist schon gegen 18 Uhr. Die Luft ist dann einfach raus. Ich habe zudem meinen abendlichen Heißhunger resignierend zur Kenntnis genommen. Ich esse dann stellenweise so viele (ungesunde) Dinge, dass mein Kalorienbedarf pro Tag erheblich überschritten wird. Es grenzt an ein Wunder, dass ich mein Gewicht seit Wochen halten kann und immer noch im mittleren Normalgewichtsbereich liege.


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Ich bin in (Sommer-)Urlaubsstimmung.

Im Juli fliegen L, J und ich für eine Woche nach Irland und besuchen S, R, T und J. Eine Woche Mama-L-Urlaub wird es im August wieder in der Nähe des Senftenberger Sees geben. Es gefiel uns beiden dort so gut, dass wir wieder hinfahren wollen. Diese beiden Wochen sind die größeren geplanten Unternehmungen in diesem Jahr.

Zur Hochzeit im Herbst 2019 bekamen M und ich zwei Wochenend-Auszeiten geschenkt. Diese Gutscheine verlängerte ich Ende letzten Jahres um ein weiteres Jahr. Die erste kleine Auszeit werden L und ich in gut drei Wochen in Merseburg nehmen. Ich hoffe, dass ich noch ein Hotel finde, bei dem wir den zweiten Gutschein einlösen können. Durch die Pandemie sind nämlich nicht mehr allzu viele Hotels übrig geblieben, bei denen ich den Gutschein einlösen kann.

Nach München fahre ich in diesem Jahr sogar drei Mal, einmal im März, einmal im Oktober zur Hochzeit meines Bruders und nochmals im November, um mir ein Konzert anzuhören und -schauen.

Gemeinsam mit Ls Oma M, ihrer Tante M und ihrem Cousin M schauen wir gerade nach einer Ferienunterkunft in der Nähe des Harzes. Für vier oder fünf Tage wollen wir im Juli zusammen Urlaub machen.

Weil ich mich schon sehr lange danach sehne, mal wieder zwei Wochen am Stück in einem warmen Land Urlaub zu machen, buchte ich kurzentschlossen über Airbnb eine bezahlbare, hübsch gelegene und eingerichtete Unterkunft am Gardasee für nicht einmal achthundert Euro. Ich kann und will es mir nicht leisten, Tausende von Euro in „nur“ sieben oder zehn Tage Urlaub zu investieren. Im Juli 2024 verbringen L und ich unseren Urlaub somit in Italien. Ich bin jetzt schon voller Vorfreude.


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Seit dem Jahr 2013 lese ich mindestens zehn Bücher pro Jahr. Spitzenrekord stellte das Jahr 2019 mit 54 gelesenen Büchern dar.

Im Januar las ich bereits drei Bücher. Eines war richtig richtig gut, durch die anderen beiden habe ich mich stellenweise ein wenig gequält. Zudem habe ich noch vier oder sogar fünf Bücher angefangen zu lesen, musste aber nach einigen Seiten oder spätestens nach der Hälfte aufhören, weil sie wirklich unfassbar schlecht waren. Ich werde wohl das Genre wechseln müssen, um neuen Lesestoff zu erschließen. Ich liebäugle mit Kriminalromanen.


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Mitte des Monats verspürte ich große Lust, erneut die Folgen der BBC-Serie „Sherlock“ zu sehen. Ich tänzelte einige Tage umher, konnte mich aber nicht so richtig durchringen, Folge 1 der ersten Staffel zu beginnen. (Ich lese viel lieber und greife eher zu einem Buch als eine Serie zu schauen.) Bei einem Nachmittagsspaziergang sah ich bei einem parkenden Fahrzeug plötzlich einen Aufkleber am Fenster, auf dem „Sherlock“ stand. Da das ganz mein Humor ist und das Schicksal offenbar sehr deutlich zu mir sprach, schaute ich noch an diesem Abend die erste Folge. Mittlerweile bin ich in Staffel drei angekommen und habe mich wieder herrlich unterhalten gefühlt. Die Serie ist wirklich toll.

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